Die letzte Kriegerin (Santander) Teil 6 VIII

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Die letzte Kriegerin (Santander) Teil 6 VIII
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@Rüdiger Großer

Die letzte Kriegerin (Santander) Teil 6 VIII
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เนื้อเพลง
Er kam mitten im Dunkel der Nacht, zu später Stund, noch vor dem ersten Hahnenschrei; und er ward ganz allein. Bedrohlich nah kroch im düsteren Fackelschein die Kälte längst vergangener Zeiten herein. An der endlosen Tafel leuchteten die erlesenen Speisen tausendfach in all ihrer ferner Länder Farben Pracht. Der riesige, neun Meter lange, zweitausend Kilo schwere vergoldete Skythen Stöhr ward noch nicht mal zur Hälfte gegessen; plötzlich erstarrt die Menge am unteren Ende des Büfehs, nahe der Bucht. Die Musik verstummt, ein Raunen zieht sich wie eine Welle den Berg hinauf bis zum Palast. Die Wachen greifen nach ihren Speeren, Leonidas legt die Hand an sein Schwert. Die Stille spannte sich unhörbar immer weiter. Wo gerade noch lustig gefeiert wurde herrscht jetzt Totenstille. Es ward als würden alle Lichter der Erde erlöschen, als ob die Zeit der Untoten und Geister angebrochen. Der unheimliche, unerwartete Gast ward früher in ganz anderen Kreisen ein gern gesehener und redegewandter Gast, und hoch angesehener Staatsmann gewesen, und vor allen Dingen von unstillbarer Machtgier besessen. Durch die Reihen der Gäste schreitet eine einsame Gestalt. Er trägt keine Rüstung, nur eine schlichte, aber edle weisse Toga mit purpurnem Saum. Er ist unbewaffnet, alt, doch seine Augen blitzen vor Intelligenz und einem Funken Wahnsinn und absoluter empathieloser Ignoranz. Es ist Gaius Julius Cäsar. Er ist allein. Kein Heer folgt ihm, keine Leibwache. Er geht mit erhobenem Haupt an den Dreihundert unsterblichen Spartiaten vorbei, die ihm Hass erfüllte Blicke zuwerfen, bis er direkt vor dem Thron von Korokotta steht. Die Stille ist so absolut, dass man das ferne Kreischen der Möwen an den Klippen hört. Cäsar blickt auf das gigantische Büfeh, dann zu den versammelten Königen und Kriegern und schließlich Korokotta direkt in die Augen. Er verbeugt sich leicht; nicht als Untertan, sondern als ebenbürtiger Verlierer. Par Aghaba ward der Besucher unheimlich. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Cäsar richtete sich auf und sprach: Ich kam…; ich sah…; und ich erkannte, dass ich gegen Götter kämpfte, sagt Cäsar mit ruhiger, brüchiger Stimme. Rom hat keine Feinde mehr, Korokotta. Rom hat nur noch Legenden, die es fürchtet. Ich bin nicht hier, um zu kämpfen. Ich bin hier, um von diesem Fisch zu kosten, bevor die Welt, die ich kannte, endgültig untergeht. Korokotta starrt ihn lange an. Die Spannung ist kaum auszuhalten. Dann bricht der Kantabrer in ein donnerndes Lachen aus, greift nach einem Krug Wein und reicht ihn dem Römer. Setz dich Gaius, dröhnt Korokotta. Wer so mutig ist, ohne Schwert in die Höhle der Löwen zu treten, verdient ein Stück vom Glück der Freien! Korokotta ist nicht dumm, er weiß wohl wen er da vor sich hat, und dass dieser entmachtete Imperator niemals aufgeben wird. Cäsar nimmt einen tiefen Schluck aus dem schweren Goldbecher, den Korokotta ihm gereicht hat. Doch während das Lachen der Wikinger im Hintergrund dröhnt, beugt er sich so nah zu König Korokotta und Königin Anjana vor, dass nur sie seinen Atem spüren können. Sein Blick ist plötzlich nicht mehr der eines geschlagenen Mannes, sondern der eines Raubtiers, das den Sturm kommen sieht. Es klingt wie die Warnung eines Imperators vor der Standarte des römischen Adlers: Genießt euren Wein, Kantabrer, flüstert Cäsar, und seine Stimme ist so kalt wie der Marmor des Senats. Aber glaubt nicht, dass Rom nur aus Legionen besteht. Rom ist eine Idee, und Ideen sterben nicht durch das Schwert. Er lässt seinen Blick über die versammelten Könige und Krieger schweifen und lächelt drohend. Ihr habt einen Bund aus Titanen geschmiedet, doch wisst ihr, was das Problem mit Titanen ist…? Sie brauchen Platz zum Atmen. In den Katakomben Roms, weit weg von meinen Schlachtfeldern, haben sich die Dunklen Senatoren mit Kräften verbündet, die älter sind als die Republik. Sie nennen es das Projekt Chimäre. Korokotta verengt die Augen, seine Hand fest am Griff seines Dolchs. Sprich deutlicher Römer! Par Aghaba vernahm auch einige Wortfetzen aus Cäsars verschwörerischem Gemurmel. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
รูปแบบของดนตรี
Celtic Rock Power Ballad, aggressive driving Irish Fiddles, distorted electric guitars, triumph, highly exciting, loud-quiet dynamics, raw unplugged atmosphere, passionate raspy female vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style

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