Dalszöveg
Der Wind der Steppe trug den Geruch von frischem Blut, zerstampftem Wermut und dem Schweiß von Zehntausenden Kriegs Pferden in den frischen, klaren Morgenhimmel der Mongolen. Nach den rauchigen Feuern des großen Kurultai am heiligen Fluss des Onon, wo der weisse Banner mit den neun Rosshaar Schweifen Temüdschin zum Dschingis Khan erhoben hatte, war die Steppe nun Schauplatz einer anderen Art von Krieg: Der kaiserlichen Nerge, der kaiserlichen Großwild Treibjagd. An der Spitze der unendlichen Menschenkette ritt Bo`ortschu, der treueste aller Getreuen, der fünf heiligen Nökör Getreuen. Dschingis Khans Schatten seit den Tagen der gestohlenen Pferde. Er hob die Hand. Hinter ihm bewegte sich die Zehntausendschaft der Keschig Garde wie eine eiserne Schlange. Zehntausend Mann…; geschmiedet aus Blut und Stahl, bereit Tag und Nacht für ihren Khan bis in die Hölle zu reiten. An Bo`ortschus Seite ritten die jungen Prinzen: Jorchi der älteste mit den dunklen Augen eines Falken, hielt seinen Jagd Falken auf dem ledernen Handschuh, während Dschagatai der Zweitgeborene Sohn des Khans, unerbittlich die Formation der Treiber korrigierte. Weiter hinten im Staub der Hufe ritten die gedemütigten Fürsten, Khane und Tschagaane der Vergangenheit, nun Vasallen des Allgewaltigen: die Söhne der zerstörten Merkiten, Prinz Chudu, Sohn des Häuptlings Toktu`a Beki, der den Widerstand fortsetzte; und die mächtige Prinzessin Chulan, die Tochter des Merkiten Khans Da´ir Ursun, die nun Dschingis Khans Nebenfrau war. Dann die Naimanen unter Altan und Tayang Khan, dessen Sohn Prinz Kütschlüg, zuerst entkam, aber sich dann freiwillig unterwarf, so wie sein Onkel Buyurugh Khan. Dann die Dschadaran, die nach Dschamuchas Tod zu Namenlosen wurden, nur Taitschar, ein stolzer und ergebener Krieger hielt das rote Rosshaar Getreide Stangen Banner Dschamuchas weiterhin aufrecht im Wind. Dschingis Khan erlaubte ihm dies. Es war das Vermächtnis seines über allen geliebten Andas, seines über alles geliebten Blutsbruders Dschamucha gewesen. Par Aghaba und Bulba Khan verstanden dies. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Dahinter ritten die Taichi`ut, die einstigen Erzfeinde Temüdschins, bis ihm Groß Khan Sorghand Schira das Leben rettete und seine Söhne Chila`un und Chimbai unter Dschingis Khan große Generäle und Getreue Nökör wurden. Dann kamen die Olkhonud, der Stamm von Dschingis Khans Mutter Hö`elün, deren Groß Khan Altschi Noyan, der Bruder von Börte, seiner über alles geliebten Frau war. Sie waren mehr als Treu ergeben. Dann die Uriangdschai, ein Volk von Rentier Hirten und Hufschmieden, deren Anführer der legendäre General Subutai und sein älterer Bruder Dschelme waren, der zum obersten Heiler des Weltreichs ernannt wurde. Ihr Vater Jarchigudai wurde zu Dschingis Khans kaiserlichem Waffenschmied. Sie waren fester Bestandteil von Dschingis Khans engster Familie. Dann die Keraiten unter Toghrul Khan, der der Blutsbruder, Anda, seines ermordeten Vaters Yesügai war, und der den jungen Temüdschin als Ziehsohn annahm, und ihm so in den Jahren der Flucht vor den Mördern seines Vaters Schutz und Unterstützung gab und zusammen mit Dschamucha, Dschingis Khans Frau Börte nach dem Brautraub aus der Gefangenschaft der Merkiten befreite. Sie machten viele gemeinsame Feldzüge, doch der eifersüchtige Sohn des Kearaiten Groß Khans, Nilkua Senggüm trieb einen Keil zwischen die Beiden, was die vollständige Auslöschung des Keraiten Hochadels zur Folge hatte. Nur die Prinzessinnen überlebten, eine davon war Sorgh`aghtani Beki, die die Mutter von Mönke Khan und dem späteren Herrscher der Welt und Gründer der Yuan Dynastie in Kina, Kublai Khan wurde. Hinter ihnen ritten die überlebenden Tataren Khane der Alchi, Airut und Bui`rut Tatar unter ihrem Anführer Schigi Kutugu, ein tatarischer Findelknabe, der von Temüdschins Mutter Hö`elün aufgezogen wurde und Dschingis Khans oberster Richter wurde. Dann der Tatarische Öngüd Clan, unter ihrem Groß Khan Alachusch Digit Kuuri, der Dschingis Khan aufs treueste ergeben war und die Register der Beute führte. Sie alle jagten nun als ein einziges Volk, verschmolzen im Feuer von Dschingis Khans Willen und dem vergossenem Blut von Tschakirma`ut. Par Aghaba gedachte der Seelen der gefallenen Krieger im Stillen. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn