Dalszöveg
Du fragst dich in der Stille, ob alles eine Lüge war
Sechseinhalb Jahre – war kein einziger Moment wahr?
Ich sehe deine schlaflosen Nächte, das Gedankenkarussell,
Doch ich tausche das Dunkle aus, ich mache es hell.
Wenn du wieder nicht einschlafen kannst, dann hör mir zu:
Schließ deine Augen und finde in meinen Worten die Ruh.
Denk nicht an den Schmerz, denk an das, was wir bauen,
Lass uns die alten Bilder gegen unsere Zukunft tauschen.
Schau auf meine Hände, ich sortiere die Flaschen im Licht,
Ich weiß, wofür ich es tue, ich verliere das Ziel nicht.
Jeder Handgriff ist ein Schwur, Stein für Stein für uns drei,
Damit die Not und der Zweifel endlich gehen vorbei.
Und ich verspreche dir: Wir geben unser Auto nie wieder her,
Kein Verzicht mehr, kein Kampf, kein "Nicht mehr".
Es bleibt bei uns, ein treuer Begleiter auf unsrer Bahn,
Bis der TÜV uns scheidet – wir halten am Leben fest, wie wir fahr’n.
Mein Kniefall vor dir, er ist mein tiefster Kern,
Ich bin am Boden für dich, ich hab euch so gern.
Ich will die Schatten in deinem Kopf eigenhändig besiegen,
Damit wir uns endlich wieder in Sicherheit lieben.
Ich seh’ uns am Strand, unser Kind baut im Sand eine Burg,
Ich bin bei ihm, ich bin da, für immer, ganz pur.
Du liegst auf der Liege, im Schatten, ganz frei,
Ich halte meine schützende Hand über euch zwei.
Ich seh’ uns am Flughafen, der Koffer in meiner Hand,
Im anderen Arm unser Kind, auf dem Weg in ein neues Land.
Du gehst voraus ins Terminal 2, unser Ziel fest im Blick,
Wir lassen alles, was weh tat, für immer zurück.
Und wenn wir davor in der Kinderabteilung stehen,
Wird ein Stück von dort für immer mit uns gehen.
Dazu dein lebenslanger Massagegutschein, mein Versprechen an dich,
Jede Berührung sagt: "Ich lasse dich niemals im Stich."
Wenn du heute Nacht wach liegst, dann denk an den Strand,
An das Kind, an den Koffer, an meine schützende Hand.
Ich wechsel deine Sorgen gegen Träume aus.