เนื้อเพลง
[Intro Instrumental]
[High energetic Gaita cántabra bagpipes solo]
Hell und strahlend leuchtete der Himmel der Mongolen an diesem wunderschönen Morgen, in diesem so fernen, fremdem Land, so weit im Norden, aber nun ward dies auch der Mongolen heilig Land geworden, die Merkiten bezahlten dafür mit ihrem Leben. Am Ufer des gigantischen, von Eis begrabenen Sees im Norden stand die kaiserliche Groß Khan Jurte. Chudu, der Merkiten Spitzel, der tückische Prinz, der wochenlang an der Seite der Bordschigin geritten war, kniete im Schnee. Seine Hände waren in hölzerne Fesseln geschlagen. Die ganze Reise nach Norden über hatte er das eisige Gefühl auf seiner Haut gespürt: Dschingis Khan hatte kein einziges Wort mit ihm gesprochen, ihn aber nie aus den Augen gelassen. Jetzt, im Angesicht der gefrorenen Leichen seiner Brüder, wusste er mit absoluter Gewissheit, dass er aufgeflogen war. Er war kein Jäger. Er war das letzte Stück Beute. Dschingis Khan trat aus der Jurte. An seiner Seite stand Dschagatai, der unerbittliche Richter, und Schigi Kutugu, der das Gesetzbuch der Yassa hielt. Du hast aus meinen Schalen getrunken, sprach der Khan und seine Stimme war so kalt wie das Eis unter ihren Füßen. Du hast das Fleisch meiner Herden gegessen. Du hast den Eid des Kurultai geschworen, während dein Herz im Dunkeln Dolche für mich schmiedete. Die Yassa kennt kein Mitleid für die Schlange, die das Nest wärmt. Der Merkiten Prinz hob das Kinn, versuchte ein letztes Mal den Stolz seines alten Clans zu zeigen. Vergieß mein Blut Temüdschin! Lass die Erde wissen, dass ein Merkit ungebeugt starb! Ein grausames, fast unsichtbares Lächeln stahl sich auf die Züge des Khans. Par Aghaba wusste, dass Dschingis Khan gegenüber Verrätern extrem grausam war. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Er wandte sich an Dschagatai. Er bittet um sein Blut. Das Gesetz der Steppe besagt jedoch, dass kein königliches Blut den reinen Schnee besudeln darf…; Vollstreckt die Yassa…! Zwei riesige Krieger der Keschig Garde traten vor. Sie warfen den Prinzen grob zu Boden und rollten ihn mit brutaler Effizienz in einen schweren, aus steifer Schafwolle gewebten Filzteppich. Der Prinz schrie im Dunkeln des Stoffes, fluchte und wand sich, doch die Krieger banden die Enden mit dicken Lederriemen fest. Der stolze Prinz war nun nicht mehr als ein unförmiges, zappelndes Bündel im Schnee. Dschagatai hob die Hand. Drei schwere Kriegspferde der Garde wurden herbeigezogen. Treibt sie darüber, befahl Dschagatai knapp. Die Hufe der schweren Steppenhengste hämmerten auf das Eis des Sees, als sie über den Teppich getrieben wurden. Wieder und wieder. Das dumpfe Knacken von Knochen und das erstickte Weichen der Luft aus den Lungen des Prinzen waren unter dem Trommeln der Hufe zu hören. Als die Pferde anhielten, bewegte sich das Bündel nicht mehr. Kein einziger Tropfen Blut hatte den unberührten, weissen Schnee des Merkitenlandes berührt. Die Seele des Verräters war im Stoff gefangen, verdammt, niemals die Ahnen im ewigen blauen Himmel zu sehen. Dschingis Khan blickte nicht einmal auf den Teppich hinab. Er wandte sein Pferd nach Süden, zurück zum heiligen Fluss des Onon. Die Reste der Merkiten waren getilgt. Das Reich war rein. Die Jagd war vorbei. Die Verteilung der Beute stand an. Vor der riesigen, schneeweissen kaiserlichen Yak Filz Jurte des Ozeangleichen Herrschers war das Weinen der Frauen verstummt. Es war einem eisigen, resignierten Schweigen gewichen. Hunderte Frauen und Mädchen der Merkiten standen im klirrenden Wind, die Gesichter vom Rauch ihrer brennenden Jurten geschwärzt. Nach den Gesetzen der Steppe waren sie nun Beute; doch sie waren keine Sklavinnen im westlichen Sinne. Sie sollten die Mütter der nächsten mongolischen Generation werden. Ihre Aufgabe war es nun zu überleben, sich anzupassen und im Herzen des Feindes neue Macht zu erlangen. Das ist das Schicksal der Besiegten, dachten sich Par Aghaba und Bulba Kahn insgeheim. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
รูปแบบของดนตรี
Celtic Rock power ballad, high energetic gaita cantabra bagpipes, distorted electric guitars, triumph, highly exciting, raw unplugged atmosphere, passionate raspy female vocals, dramatic, emotional, 80 BPM, live recording style