Die letzte Kriegerin (Dschingis Khan) 23 VII

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Musik skapad av Rüdiger Großer med Suno AI

Die letzte Kriegerin (Dschingis Khan) 23 VII
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@Rüdiger Großer

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Text
Der stahlblaue Himmel der Taiga senkte ein letztes Mal sein Haupt vor dem stolzen, edlem Volk der Merkiten und versank für immer blutrot in der ewigen Weite des Abendrots. Die Luft war erfüllt vom Schreien sterbender Männer, dem Klirren von Stahl und dem dumpfen Grollen des berstenden Eises unter den Tausenden Hufen. Mitten in diesem Inferno stand Toktu`a Beki. Der alte Khan sah seine Söhne sterben. Er sah sein Volk vergehen. Doch in seinen Augen lag keine Furcht, sondern der nackte lodernde Trotz eines sterbenden Königs. Er trug eine Rüstung aus gehärtetem Leder, besetzt mit Silber, sein Bart war weiss wie der Frost des Baikalsees unter seinen Füßen. Mit einem grollenden Kriegsschrei spornte Toktu`a Beki sein schneeweisses Schlachtross an. Es schien, als würde er über das Blut und das Eis fliegen. Er war keine fliehende Beute; er wurde zum Jäger. Er schlug eine Schneise der Verwüstung in die mongolischen Reihen. Drei, vier Khane der Garde riss er vom Pferd, sein krummer Säbel trennte Sehnen und brach Knochen. Er suchte nur einen Mann…: Temüdschin…! Dschingis Khan hielt sein Pferd an. Er hob die Hand, um seine Bogenschützen zurückzuhalten. Er respektierte den Todesmut des alten Feindes. Toktu`a Beki ritt direkt auf das Zentrum zu. Seine Rüstung war bereits von drei Pfeilen durchbohrt, hellrot schoss das Blut aus der Arterien Wunde und rann über das Silber, doch er spürte den Schmerz nicht, der Schaft des Pfeils steckte tief und verschloss die Einschusswunde, so blieb sein Kreislauf noch für diese wenigen Meter die er brauchte stabil. Zehn Meter vor Dschingis Khan barst das Eis unter dem Gewicht der Pferde. Toktu`a Beki erhob sich ein allerletztes Mal in den Steigbügeln, das Schwert zum finalen, tödlichen Schlag erhoben, das Gesicht verzerrt zu einer Fratze aus purem Willen. In diesem Moment aus reinem, tödlichen Hass und grenzenlosem Vernichtungswillen schnellte Subutai vor. Sein Speer blitzte im Sonnenlicht auf. Die geschmiedete Spitze durchdrang Toktu`as Brustpanzer mit einem dumpfen, mahlenden Geräusch. Der alte Fuchs erstarrte. Das weisse Pferd bäumte sich ein letztes Mal auf. Toktu`a Beki blickte Dschingis Khan direkt in die Augen. Es lag kein Flehen in seinem Blick, nur das Wissen, dass er als freier Mann der Steppe starb. Mit einem letzten, stolzen Atemzug stürzte er vom Pferd. Sein Körper schlug auf dem roten Eis auf, genau in dem Moment, als die Sonne hinter den Gipfeln der Taiga versank. Für sein Volk, starb er als Held, dachten sich Par Aghaba und Bulba Kahn nachdenklich. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Die Keschig Krieger steigen von ihren Pferden herab. In der absoluten, eisigen Stille Sibiriens ziehen sie ihre Knochendolche. Sie trennen die Köpfe der Merkiten Prinzen und Adeligen Kriegern von ihren Körpern. Sie salzen die abgetrennten Köpfe, um sie vor der Verwesung zu schützen, und packen sie in Ledersäcke. Die Schlacht verstummte langsam. Der Stamm der Merkiten, der Dschingis Khan einst seine über alles geliebte Frau Börte geraubt und ihn jahrzehntelang gejagt hatte, existierte nicht mehr. Nur das Heulen der Frauen und das Weinen der Kinder war noch zu hören. Sie würden auf die Jurten der Mongolen aufgeteilt werden, ihre Söhne würden mongolische Namen tragen. Subutai trat an den leblosen Körper des alten Khans heran. Er zog sein Messer, um den Kopf abzutrennen; das endgültige Zeichen des Sieges. Dschingis Khan sah schweigend auf das weite, blutrote Eismeer hinab. Die weisse Nerge war vorbei. Das Reich des Tigers hatte begonnen. Die Jagd hatte sich verändert. Das Wild trug keine Geweihe mehr; es trug Pelze und eiserne Helme. Die verbliebenen Rebellen der Merkiten waren im tiefen Winter wie Wölfe in die Taiga gejagt worden. Ihre Pfeile waren verschossen, ihre Pferde vor Erschöpfung auf den zugefrorenen Flüssen zusammengebrochen. Die Keschig Garde hatte die Formation der Nerge nie aufgelöst. Sie hatten die Menschenkette enger und enger gezogen, bis die Taiga das schreiende Echo des letzten Widerstands der Merkiten verschluckt hatte. Dieses Volk wurde dem Erdboden gleichgemacht, dachten sich Par Aghaba und Bulba Kahn insgeheim. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Musikstil
Celtic Rock power ballad, aggressive driving Irish fiddles, distorted electric guitars, triumph, highly exciting, loud-quiet dynamics, raw unplugged atmosphere, passionate raspy female vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style

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