Die letzte Kriegerin (Dschingis Khan) Teil 21 VI

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Die letzte Kriegerin (Dschingis Khan) Teil 21 VI
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@Rüdiger Großer

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Text
Der Himmel ward eisig und dunkel, der Schnee peitschte den Männern mitten ins Gesicht. Die Kälte kroch durch Mark und Bein. Es gab kein Pardon. Meile um Meile kam der endlose Zug der schweren Reiter leise seiner Beute näher. Durch den tiefsten Schnee stapften die edlen Schlachtrösser der lautlosen Jäger. Immer voran, Meile um Meile, es gab kein Erbarmen weder für Mensch noch für Tier. Die Jagd auf die Merkiten begann.
Der alte Schamane beschwört die Geister der Verfolgung herbei. Die Kälte des Nordens biss wie eine giftige Schlange. In Hals, Nase, Kopf und Lungen drang die eisige Kälte des Polarwinds ein, wie eine Meute hungriger Wölfe verschlang der eisige Winterschnee alles was zu schwach zum Überleben war. Wochenlang hatte Chudu die gigantische Jagdgesellschaft angeführt. Zehntausende mongolische Reiter, die Prinzen der unterworfenen Stämme, die stolzen Generäle, Khane und Tschagaane; sie alle folgten ihm tiefer und tiefer in die endlose, schneebedeckte Taiga in eine Todesfalle. Chudu lächelte insgeheim im eiskalten Perma Frost. Er glaubte den frisch gekrönten Dschingis Kahn an der Nase herumzuführn. Er glaubte, diese gewaltige Streitmacht weit weg von den geheimen Lagern seines Vaters zu locken, direkt hinein in den lautlosen Hinterhalt der engen Schluchten und Täler, tief hinein in die dunklen, finsteren Wälder. Er ahnte nicht, dass der Groß Khan ihn beschatten ließ, und jede seiner Bewegungen ihm von den Schatten der Nacht, den lautlosen Klauen, den verschwiegenen Klingen der Mond Eulen, die in jedem mongolischem Heerlager im verborgenen nisten ihm in der Nacht ins Ohr geflüstert wurden. Par Aghaba wusste um die Macht der Geister der Nacht. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Dschingis Khan ritt im Zentrum der gewaltigen Sichelformation, flankiert von seinen Bluthunden Subutai und Dschelme. Die Gesichter der beiden Generäle waren starr wie das Eis der sibirischen Flüsse, und bissig nach vorne gerichtet. Sie trieben die Flanken der Nerge unerbittlich voran. Eine Meile um die andere schloss sich der eiserne Kreis aus Reitern. Meile um Meile kamen sie der Beute näher. Sie konnten die Menschen förmlich schon riechen…; die Merkiten…! Chudu ahnte nichts davon. Er hatte sie direkt zur Beute geführt…; Seinem eigenem Stamm…! Die Auslöschung der Merkiten begann...! Der alte Schamane schwört die Geister des Untergangs herbei. Ihr spürt plötzlich den eisigen Atem des sibirischen Winters. Der Schlamm der Steppe verwandelt sich in kniehohen Schnee. Die gejagten Prinzen flüchten mit den verbliebenen Resten ihres Stamms nach Nordwesten, entlang der gefrorenen Flüsse Selenga und Irtysch. Sie reiten ihre Pferde zu Tode. Sie essen rohes Fleisch aus den Flanken lebender Tiere, um keine Zeit durch Feuermachen zu verlieren. Sie sind erschöpft, aber ihr Stolz brennt unbarmherzig. Die gnadenlosen Jäger sind ihnen schon dicht auf den Fersen, sie können sie fast schon sehen. Hinter ihnen reitet Subutai, der gnadenlose Jäger, der Bluthund der Prinzenblut zum Frühstück trinkt und niemals vergibt. Er führt eine eiserne Spezialeinheit der Keschig Garde, die schwarze Pranke. Sie nutzen eisengeschlagene Hufschuhe für ihre Pferde, um über die gefrorenen Flüsse zu jagen. Tag und Nacht. Wochenlang. Subutai liest die Spuren im Schnee wie ein offenes Buch. Jedes eingefrorene Pferdeskelett, das die Prinzen zurücklassen, sagt ihm genau, wie nah er ihnen ist. Im Tal der Geister treiben Subutai und Dschebe die Prinzen am Ufer des zugefrorenen Irtysch Flusses in die Enge. Der Himmel ist stahlblau, die Luft so kalt, dass das Atmen in den Lungen wehtut. Die Merkiten Prinzen wissen, dass es kein Entkommen gibt. Dessen sind sich Par Aghaba und Bulba Kahn ganz gewiss. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Musikstil
Viking Folk power ballad, triumph, highly exciting, raw unplugged atmosphere, passionate female soprano vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style

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