Text
Par Aghaba und Bulba Kahn saßen vor dem steinernem Glut Kreis des alten Schamanen Priesters Khorchi, die große, runde Yak Filz Jurte hielt sie wohlig warm. Der Rauch von getrocknetem Dung und glühender Steine biss in den Augen.
Der Schamane legte wilden Wermut, schwarzes Bilsenkraut, Hanfsamen und getrocknetes Bären Blut in eine aus Steppengras geflochtene Schale und ließ sie langsam über dem Feuer kreisen. Par Aghaba schloss die Augen und sie spürte wie sie eins wurde mit den Adlern, den Wölfen der Steppe und der Berge, und sie aufstieg in des Himmels Höhn…; hoch und noch höher, immer weiter, immer weiter, so weit die Steppe sie tragen konnte. Sie öffnete die Augen…; vor ihr saß ein steinalter, uralter Mann. Draussen, in der bodenlosen Schwärze der mongolischen Steppe, heulte der Wind vom nahen, heiligen Berg Burchan Chaldun herab wie die Geister der Ahnen. Vor ihnen saß eine ihnen völlig fremdartige Gestalt die keinerlei Ähnlichkeit mehr mit dem Schamanen Priester Khorchi hatte. Auch waren sie nicht mehr im Altai…; Sie mussten mitten in der mongolischen Steppe sein. Der Unbekannte sprach in einer Sprache die sie noch nie gehört hatten, aber sie verstanden jedes Wort. Der steinalte, uralte Mann, seine Haut war so dünn, transparent, gegerbt und durchgeritten und voller Furchen und Falten wie das Leder eines Jahrhunderte alten Steppen Sattels. Seine Augen erblindet, Perlmutt glänzend, wässrig, trüb vom Schtahr, aber erfüllt vom Licht des Jenseits und der Anderswelt. Er strich über das Fell einer Schamanen Trommel, und seine Stimme begann tief zu grollen, wie das nahende Donnern einer Reiterhorde. Par Aghaba wurds ganz unheimlich zumut. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Hört zu, Söhne und Töchter der Steppe, hört das Lied von Blut, Eisen und dem Willen des Ewigen Blauen Himmels! Es war die Stunde der tiefsten Finsternis, als die Erde zu beben begann. Kein sanfter Wind, sondern das hämmernde, grausame, trampelnde Stampfen von drei Tausend Hufen. Die Merkiten! Räuber der Nacht, getrieben von altem, gärendem Hass. Sie kamen nicht, um zu verhandeln. Sie kamen, um zu töten, zu brennen und zu rauben.
Wie Dämonen brachen sie aus dem Nebel des Keluren Flusses hervor. Das Reissen von Jurten Wänden, das gellende Wiehern sterbender Pferde und das verzweifelte Schreien der Frauen zerrissen die Stille. Funken stoben in den Nacht Himmel, als die ersten Fackeln die Filz Dächer entzündeten. Das Lager von Temüdschin war eine Todesfalle im Würgegriff des Feindes.
Im dichten Getümmel der Schlacht nutzten die Merkiten keine Schwerter, sondern schwere, langstielige Streitäxte und scharfkantige Knochen Dolche. Sie zielten gezielt auf die Sehnen der gegnerischen Pferde, um die Reiter zu Fall zu bringen. Die Merkiten nahmen in dieser Nacht keine Gefangenen. Wenn sie einen von Temüdschins Bordschigin Krieger vom Pferd rissen, enthaupteten sie ihn noch im Schlamm, tranken sein Blut direkt aus dem Hals Stumpf, um seine Lebenskraft zu rauben, und banden die Schädel an ihre Sättel. Par Aghaba erwachte voll des Grauens und war erstarrt. Sie konnte ihren Körper nicht mehr bewegen. Sie hatte in ihrem Krieger Leben noch niemals Todesangst gehabt. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Musikstil
Country Power Ballad, triumph, highly exciting, female Sopran, 80-120 BPM