Letra da música
Alle Augen waren auf den östlichen Hügel gerichtet. Dort, auf einem mächtigen Fagana Hengst, saß Dschingis Khan. Er trug keinen Prunk, nur einen schlichten pelzgefütterten Yak Filz Deel und den hölzernen Daumenring der Bogenschützen. Neben ihm hielt Bo`ortschu das weisse neunschwänzige Rosshaar Sulde Banner mit den neun Pferde Schweifen. Zu Füßen des Khans, am Hang des Hügels, warteten seine Söhne; Jorchi, Dschagatai, Ögedei und Tolui; auf ihren Pferden. Ihre Finger brannten an den Sehnen, doch ihre Gesichter waren wie aus Stein gemeißelt. Sie wussten: Das Gesetz der Steppe duldet keine Ungeduld. Der Khan blickte schweigend auf das von ihm geschaffene Imperium hinab. Hier, im Angesicht des Todes von tausenden Kreaturen, sah er die perfekte Disziplin seiner neuen Armee. Die alten Feinde; die überlebenden Prinzen der Merkiten und die tatarischen Reiter; sie alle standen in Reih und Glied mit den Bordschigin, gehorsam bis in den Tod. Langsam, mit einer kalkulierten Ruhe, die die Spannung im Kessel fast zum Zerreissen brachte, griff der Khan über die Schulter. Er zog einen schweren Kriegspfeil aus dem Schulterhalfter seines Bogen und Pfeil Futterals, seine Spitze war nicht aus Horn, wie sonst bei der Jagd, sondern aus gehärtetem Eisen. Ein Tsing, ein pfeifender Signalpfeil mit durchbohrtem Knochenkopf. Dschingis Khan legt den Pfeil an. Er zog die Sehne seines Kompositbogens aus Horn, Holz und Sehnen zurück, bis sie seine Wange berührte. Die Muskeln an seinen Unterarmen traten hervor wie dicke Taue. Für einen Herzschlag schien selbst der Wind auf dem Onon Fluss den Atem anzuhalten. Die Zehntausend Treiber hielten die Luft an. Die jungen Prinzen starrten wie gebannt auf die Bogensehne ihres Vaters. Ein kurzes, zischendes Surren…; Das Geräusch war nicht laut, aber es schnitt durch das Brüllen des Kessels wie ein Messer. Der Pfeil flog in einem hohen, eleganten Bogen über die Köpfe der Keschig Garde hinweg, direkt in das Zentrum der Tiermasse. Er traf einen riesigen, im eisigen Schlamm feststeckenden Leitbullen der Wildrinder mitten in den Nacken. Das Tier sackte lautlos zusammen. Noch während der Pfeil des Khans in der Luft war, hob Bo`ortschu das weisse Sulde Banner und stieß ein tiefes, kehliges Brüllen aus, das von den Hörnern der Keschig Garde aufgenommen wurde. Jetzt geht das Gemetzel los. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Das Signal war gegeben. Tötet!, schrie Dschagatai, und sein Schrei wurde vom Echo zehntausend anderer Kehlen verschluckt. Jetzt brach der Damm. Der Himmel verdunkelte sich, als zehntausend Bögen gleichzeitig vorschnellten. Ein eiserner Vorhang aus Pfeilen riss in die vordersten Reihen der Tiere. Das geordnete Einkesseln verwandelte sich augenblicklich in ein rücksichtsloses, systematisches Abschlachten. Die Blutschule hatte begonnen, und der Khan sah mit unbewegter Miene zu, wie seine Söhne ihre Pferde in die blutige Gischt des Kessels trieben. Der Kessel war zu einem Schlachthaus geworden. Der Boden war so tief mit Blut und Schlamm getränkt, dass die Hufe der Kriegspferde bei jedem Schritt klatschend klackten. Überall rissen Lanzen das Fleisch von Hirschen auf, Knüppel zertrümmerten die Schädel von Wölfen, und das Sterben war so laut, dass man sein eigenes Wort nicht verstand. Mitten in dieser Hölle aus Knochen und Horn ritten Jorchi und Dschagatai. Sie jagten nicht mehr nur für die Vorräte des Reichs. Sie jagten gegeneinander. Da brach es aus dem blutig dampfenden Dunst in schäumender Raserei hervor: Ein riesiger, uralter Steppen Eber, ein mächtiger Keiler, ein Ungetüm von einer halben Tonne Gewicht, dessen borstiges Fell mit getrocknetem Harz und Schlamm zu einem regelrechten Panzer verkrustet ist. Seine messerscharfen Hauer waren gelb und schäumend vor Wut. Das Biest hatte bereits zwei Pferde der Treiber aufgeschlitzt und raste nun mit gesenktem Kopf direkt auf den Flügel der jungen Prinzen zu. Par Aghaba hielt sich die Augen zu. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Estilo de música
Country power ballad, triumph, highly exciting, female soprano, 80-120 BPM