[Verse 1] Heinz steht am Fenster Kalte Tasse in der Hand Fotos an der Tapete Keiner ruft ihn mehr beim Namen
Er zählt die Flecken an der Decke Hört die Nachbarn über sich In der Uhr tickt alter Sommer Doch im Zimmer ist es grau
[Chorus] Heinz geht ins Licht Ganz leise Schritt für Schritt Lässt seine schwere Jacke hier Und alles Was ihn bricht Heinz geht ins Licht Trägt nur noch sein Gesicht Die Falten voller Geschichten Keiner nimmt sie ihm mehr weg
[Verse 2] Der Arzt sagt leise Worte Die klingen wie fremde Stadt Auf dem Stuhl die alte Mütze Die ihn früher stärker machte
Er lächelt schief zum Fenster Wo der Morgen langsam brennt „Wird wohl Zeit zu gehen“ Murmelt er „Hab doch lang genug gewartet“
[Chorus]
[Bridge] [halb geflüstert] Kein Donner Keine Posaunen Nur ein Flur Viel zu lang Ein paar Schritte Ein paar Türen Und ein letzter Tiefer Drang
[volle Stimme] Da steht einer Den er kannte Schon so lang nicht mehr gesehn Heinz lässt seine müden Hände Aus den Taschen Atmet schön
[Chorus]
Styl muzyki
Melancholic indie-folk ballad, fingerpicked acoustic guitar and soft piano pads. Intimate male vocals close to the mic, subtle room reverb. Verses stay hushed and conversational; chorus widens with warm harmonies and a gentle bass swell. A quiet strings layer blooms in the bridge, then everything strips back to guitar and voice for the final hook.