Die letzte Kriegerin (Dschingis Khan) 38 mystic III

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Die letzte Kriegerin (Dschingis Khan) 38 mystic III
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@Rüdiger Großer

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Songteksten
Die Hitze brannte unerbittlich. Die Sonne explodierte fast vor schäumender Glut, rotem Staub und tödlichen Salzkristallen, die aus den Ödland Pfannen brachen und sich mit dem geschmolzenen Wüstensand zu schneidenden Glasperlen im Winde verwandelten und zu tödlichen Geschossen vermischten, die alles Leben aus dem Körper brannten. Das schwarze Geröll riss die Hufe der Pferde auf die bei lebendigem Leib vertrockneten. Doch da…; ein gesundes helles Schimmern am Horizont, der Himmel färbt sich leise flirrend in ein wolkenloses dünnes Blau, das Ende der Gobi war greifbar nah…; oder war es nur Trugbild, eine Höllen Fata Morgana…; Für die zivilisierten, sesshaften Völker jener Zeit war die Wüste Gobi im Sommer ein absolut unüberwindbarer, tödlicher Schutzwall. Und doch würden sie bald die mongolische Kriegsmaschinerie erleben, deren erstes Opfer sie sein werden. Dass dort eine Armee von zehntausenden Reitern samt Tross auftaucht, grenzte für sie an Hexerei und eine biblische Plage. Der Schrecken und das blanke Entsetzen erfasst die Tanguten, als sie das Unmögliche am Horizont der flimmernden Wüste erblicken. Die Grenzfeste der Xi Xi`a Tanguten am südlichen Rand der Gobi war ein Monument sesshafter Arroganz. Ihre Mauern bestanden aus meterdickem, in der Sonne steinhart gebackenem Lehm, besetzt mit gut genährten Bogenschützen in seidenen Rüstungen. Für die Generäle des Tanguten Reiches war das Land im Norden kein Territorium, sondern ein Friedhof. Wer die Wüste im Sommer betrat, kehrte als gedörrtes Skelett zurück. So war es immer gewesen. Zwei Meilen nördlich der Mauern, verborgen im spärlichen Schatten einer zerklüfteten Felsformation, lagen zwei Männer im Staub. Sie trugen die leichten, sandfarbenen Gewänder der kaiserlichen Spione der Tanguten. Ihre Lippen waren feucht, ihre Wasserschläuche voll; sie litten keinen Mangel. Die Habens gut, flüsterten sich Par Aghaba und Bulba Khan leise zu. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Durch polierte Linsen aus geschliffenem Bergkristall starrte der ältere der beiden, ein erfahrener Grenzkundschafter namens Li Wenn Senn, nach Norden. Seit Stunden flirrte die Hitze über dem schwarzen Geröll der Gobi. Luftspiegelungen gaukelten dem Auge imaginäre Seen und tanzende Berge vor. Doch was Li seit einem Herzschlag sah, war keine Fata Morgana. Das kann nicht sein, flüsterte er. Seine Stimme war plötzlich brüchig. Er wischte sich den Wüstenstaub aus den Augen und blickte erneut durch das Glas. Das ist unmöglich. Die Geister der Wüste spielen uns einen Streich. Was siehst du, Meister?, fragte der jüngere Spion ungeduldig, während er eine Dattel kaute. Ein Rudel Wildesel? Eine Staubhose? Nein, hauchte Li. Das Bergkristallglas zitterte in seiner Hand. Da kommt…; eine Wand. Eine schwarze Wand…; Am Horizont, dort, wo die glühende Gobi den Himmel berührt, hatte sich das Flimmern der Hitze verändert. Es war kein weisser Dunst mehr. Eine gigantische, meilenbreite Staubwolke fraß das Licht der Sonne. Und unter dieser Wolke bewegte sich etwas. Es war kein ungeordneter Haufen von Nomaden. Es war eine Formation von beängstigender, mathematischer Präzision. Zuerst tauchten die Spitzen der Lanzen auf. Tausende von eisernen Punkten, die das grelle Sonnenlicht wie ein Teppich aus Sternen reflektierten. Dann wurden die Silhouetten der Reiter sichtbar. Knie an Knie, die Pferde im gleichmäßigen, unerbittlichen Schritt, rückten sie vor. Sie ritten durch die Hölle der Gobi, als wäre es eine kühle Frühlingsweide. Li Wenn Senn sah durch sein Glas das kaiserliche Banner an der Spitze. Es war kein buntes Tuch der zivilisierten Welt. Es war das weisse Banner mit den neun Schweifen des Wildbullen, das neunschwänzige, weisse Rosshaar Sulde Banner Dschingis Khans. Jetzt könnt ihr euch auf was gefasst machen, dachten sich Par Aghaba und Bulba Kahn. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Stijl van muziek
Viking Folk power ballad, Mystic ambient, gloomy, female soprano, 80-120 BPM

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