Die letzte Kriegerin (Dschingis Khan) 37 mystic V

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Die letzte Kriegerin (Dschingis Khan) 37 mystic V
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@Rüdiger Großer

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Songteksten
Die glühende Sonne brannte heiss und unerbittlich, ein brennender Feuerball am roten Himmel der Tränen aus Glas weinte wenn der feine Sand der Gobi in der flirrenden Hitze schmolz und der heisse Wüstenwind ihn auf die geschundenen Leiber der Krieger herabregnen ließ, und das scharfkantige Glas sich in Lunge, Augen und Nasenhöhlen fraß. Hier gab es kein Entkommen, nur der Schmerz blieb, und ließ nicht mehr los bis er sich vollständig in den Körpern der Mongolen niederließ. Es war die Prozession des Leids und der Qual und wurde bald zum letzten Abendmal. Die schweren Ochsenkarren der kaiserlichen Familie wurden von den kräftigsten Tieren gezogen, deren Nüstern mit feuchten Tüchern bedeckt waren. Mitten in dieser kochenden Leere, im Schatten eines großen Seidenschirms auf einem der kaiserlichen Wagen, saßen Hö`elün und Börte. Sie trugen einfache, leichte Deels aus ungefärbter Baumwolle, doch ihre Haltung war so aufrecht wie eh und je. Sie jammerten nicht. Die Königsmutter hatte in ihrer Jugend Hungersnöte überstanden, bei denen sie ihre Kinder mit Wurzeln und Flussratten durchfüttern musste; diese Hitze war nur ein weiterer Feind, den es niederzuringen galt. Ein junger Krieger der integrierten Naimanen, dessen Zunge so geschwollen war, dass er kaum sprechen konnte, brach plötzlich aus der Formation aus. Er stürzte von seinem Pferd, direkt vor die Räder von Börtes Wagen. Er kratzte mit den Fingern im heissen Wüstensand, als suchte er nach Wasser, das nicht existierte. Hoffentlich geht das gut aus, dachten sich Par Aghaba und Bulba Kahn insgeheim. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn.
Aufstehen!, grollte die Stimme von Prinz Dschagatai, der den Flügel kontrollierte. Er riss sein Pferd herum und hob die Peitsche. Wer hier liegen bleibt, der bleibt für immer liegen! Das Reich wartet nicht auf Schwächlinge! Halt ein, Dschagatai!, rief Börte. Ihre Stimme war nicht laut, aber sie schnitt durch das Flimmern der Hitze wie eine kühlende Brise. Dschagatai hielt die Hand mitten in der Luft an. Er blickte zu der Frau seines Vaters…; seiner Mutter…; Börte stieg vom Wagen herunter. Ihre Stiefel sanken in den brennenden Sand. Sie trat an den jungen Naimanen Krieger heran, der zitternd zu ihr aufblickte. Sie zog keine Wasserschale hervor; das wäre Verschwendung gewesen und hätte den Neid der anderen geweckt. Stattdessen nahm sie ein kleines Stück getrockneten, steinharten Aaruul Quarks aus einer Tasche an ihrem Gürtel und drückte es dem Jungen in den Mund. Kau darauf Krieger, sagte sie sanft, während sie ihm in die Augen sah. Es erzeugt Speichel in deinem Mund. Der Onon Fluss fließt in deinem Blut, nicht im Sand. Dschingis Khan führt uns nicht in den Tod. Er führt uns zum Wohlstand der Tanguten. Steh auf und reite für deine Kinder. Ihr Zweitgeborener Sohn Dschagatai schaute ganz erbost. Hö`elün beobachtete die Szene vom Wagen aus und nickte kaum merklich. Sie sah, wie die Worte der Kaiserin aller Mongolen die Reihen der Krieger durchliefen. Die Männer sahen, dass die Frauen des Khans die Hitze ertrugen, ohne zu wanken, und sie schämten sich für ihre eigene Schwäche. Der Junge stemmte sich keuchend hoch, griff nach den Zügeln seines Pferdes und reihte sich wieder in die Kolonne ein. Dschingis Khan ritt an der Flanke des Heeres vorbei und hielt kurz neben Börtes Wagen an. Sein Gesicht war von Staub verkrustet, seine Augen scharf. Er hatte alles gesehen. Die Gobi fordert ihren Tribut, Börte, sagte er leise, sodass nur sie und Hö`elün es hören konnten. Zweihundert Pferde sind seit dem Morgen verendet. Die Pferde, die sterben, waren schwach, mein Khan, antwortete Hö`elün, die Königsmutter, mit der unerbittlichen Logik der alten Steppe. Aber die Männer, die diese Wüste durchqueren, werden aus Stahl sein…; Wenn wir das grüne Land der Tanguten erreichen, werden deine Krieger wie Wölfe sein, die eine Herde fetter Schafe erblicken. Lass sie den Durst spüren. Er macht sie hungrig auf den Sieg. Temüdschin blickte auf die unendliche eiserne Schlange, die sich trotz der mörderischen Hitze unaufhaltsam vorwärtsbewegte. Niemand rebellierte. Niemand klagte. Seine Mutter und seine Ehefrau hielten den Geist der Armee zusammen, wo das Eisen allein versagt hätte. Er nickte Subutai im fernen Süden zu. Der Zug durch die Hölle ging weiter, und das Ende der Welt rückte mit jedem staubigen Hufschlag näher. Wird das wohl gut gehn?, fragten sich Par Aghaba und Bulba Kahn insgeheim. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Stijl van muziek
Celtic Rock power ballad, Mystic ambient, gloomy, female soprano, 80-120 BPM

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