Lyrics
Der ewige blaue Himmel der Mongolen weinte vor Schmerz und Verbitterung…; Der Guur Khan…; der ewigliche Herrscher der Dschadaran ist von uns gegangen…; Dschingis Khan litt tiefste Qualen. Sein über alles geliebter Anda, sein über alles geliebter Blutsbruder Dschamucha ist zu den Ahnen gegangen…;
Dschamucha trat einen Schritt näher an Dschingis Khan heran und legte ihm die Hand auf die Schulter. Du hast das Reich geeint, das ich nicht einen konnte. Du bist der Wolf, den Tengri auserwählt hat. Erfülle die Prophezeiung deiner Frau Börte und lass die Welt unter deinen Hufen erzittern. Aber mir…; mir gewähre einen letzten Wunsch…; Töte mich, mein Anda. Aber töte mich eines edlen Todes. Vergieße mein Blut nicht auf der Erde, denn das würde meine Seele verdammen. Brich mir den Rücken, wie es das Gesetz der Khane vorschreibt. Und wenn ich tot bin, beerdige mich auf einem hohen Berg, damit ich auf ewig über dich und dein Reich wachen kann…; Dschingis Khan weinte. Der Mann, der später die Reiche der Erde in Schutt und Asche legen sollte, weinte bittere Tränen um den einzigen Mann, der ihn je ganz verstanden hatte. Er umarmte seinen Anda ein letztes Mal. Sie hielten ei`nander fest, schweigend, während die Erinnerungen an die weisse Riesenjurte, an die weichen Bärenfelle und an das gemeinsame Lachen durch ihre Seelen zogen. Dann gab Dschingis Khan den schwersten Befehl seines noch so jungen Lebens. Dschamucha legte sich auf ein wunderschönes, aus edelster Yak Wolle, weich gesponnenes, riesiges weisses Filztuch, seine Augen blickten ein letztes mal gen Himmel. Alle fünf Getreuen Dschingis Khans, die fünf heiligen Nökör waren bei ihm und erwiesen dem Guur Khan, dem Groß Khan der Dschadaran, die letzte Ehre. Subutai der fünfte Nökör und oberste General trat heran und sein gewaltiger Stiefel sauste herab und mit einem dumpfen, schrecklichen Knacken wurde Dschamuchas Rückgrat gebrochen, ohne dass auch nur ein einziger Tropfen seines königlichen Blutes die heilige Erde berührte. Dschamucha starb mit einem Lächeln auf den Lippen, befreit vom Stolz und den Fesseln dieser Welt. Dschingis Khan hielt Wort. Er ließ seinen Bruder in eine prachtvolle, königliche Rüstung kleiden, legte ihm sein bestes Schwert in die Hand und begrub ihn auf der höchsten Kuppe nahe dem Fluss Onon, im Schatten des heiligen Bergs Burchan Chaldun. Par Aghaba trauerte mit ihm. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Als Dschamuchas Seele in den Ewigen Blauen Himmel aufstieg, starb auch der letzte Rest des jungen Temüdschin. Er war nun kein Bruder mehr, kein Freund, kein einfacher Steppenjunge. Er war einsam auf seinem Wolfs Thron. Aber nun war er zu Dschingis Khan geworden, und die Steppe gehörte ihm, und bald die ganze Welt, und die ewige blaue Himmels Kuppel würde für immer und ewig über dem Himmel der Mongolen leuchten. Im nächsten Frühjahr kamen alle Stämme der Mongolen am Onon Fluss zusammen. Sie hissten das neunschwänzige, weisse Rosshaar Sulde Banner und riefen Temüdschin mit einem markerschütternden Schrei zu dem aus, was er von nun an für alle Ewigkeit sein sollte: Dschingis Khan der Groß Khan aller Groß Khane Herrscher des unendlichen Ozeans und ewiglich blauen Himmels, der Ozeangleiche Herrscher des Universums. Par Aghaba wurds ganz anders zumut. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Country power ballad, triumph, highly exciting, female soprano, 80-120 BPM