Die letzter (Temüjin und Dschamucha) Teil 33 VI

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Die letzter (Temüjin und Dschamucha) Teil 33 VI
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@Rüdiger Großer

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Lyrics
Sie waren Blutsbrüder für die Ewigkeit...; Bald werden sie im Tod vereint! Temüdschin schneidet die Rohleder Fesseln von Dschamuchas Handgelenken. Dschamucha erhebt sich langsam. Er reibt sich die geschwollenen Handgelenke, spuckt Blut in das sterbende Feuer und blickt Temüdschin direkt in die Augen. Das Schweigen zwischen ihnen trägt die Last von zwanzig Jahren Krieg, Bruderschaft, Liebe und absolutem Hass…; Du hast sie getötet weil sie mich verraten haben, sagt Dschamucha, und ein trauriges, verzerrtes Lächeln erscheint auf seinen Lippen. Du bist wirklich zum Wolf geworden, Temüdschin. Wir haben Blut geschworen, Dschamucha, antwortet Temüdschin, und in seinen Augen schimmert für einen winzigen Moment das Licht der Jungen, die sie einst am Ufer des Baldschuna Sees waren. Als wir Kinder waren, haben wir unsere Knöchelchen getauscht. Wir haben aus derselben Schale getrunken. Warum hast du das Band zerrissen? Warum mussten Zehntausende Männer in der Ebene von Tschakirma`ut sterben? Dschamucha wendet sich ab und blickt hinauf zur Ewigen Blauen Kuppel, wo die Sterne kalt funkeln. Weil der Himmel nicht zwei Sonnen ertragen kann, Anda, raunt Dschamucha mit rauer, gebrochener Stimme. Die Steppe ist weit, aber sie ist zu klein für zwei Khane. Du hast das Volk der Wagen und die Hirten um dich geschart. Du hast ihnen eine neue Welt versprochen. Ich…; Ich war die alte Welt. Ich war das Blut der Väter. Wenn ich dich hätte leben lassen, hätten die alten Geister mich verflucht. Und wenn du mich am leben lässt, wird dein neues Reich niemals Frieden finden. Hoffentlich wird alles gut, flüstert Par Aghaba zu Bulba Kahn. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn.
Temüdschin tritt einen Schritt näher. Seine Hand zittert leicht, als er sie auf Dschamuchas ramponiertes Schulterstück legt. Es ist die einzige weiche Bewegung, die dieser eiserne Mann seit Jahren gemacht hat. Ich kann dich zum General machen, Dschamucha, fleht Temüdschin leise, fast unhörbar für die Wachen im Hintergrund. Reite an meiner Seite. Du und ich…; wir können die Mauern der Jin Dynastie im Süden einreissen. Wir können die ganze Welt unter eine Kuppel zwingen. Ich brauche meinen Anda. Dschamucha dreht den Kopf um und sieht Temüdschin an. In seinen Augen liegt keine Furcht vor dem Tod, sondern eine tiefe, fast väterliche Weisheit. Nein, Temüdschin. Ein eiskalter Wind duldet keinen zweiten Sturm. Wenn ich an deiner Seite reite, werden die alten Fürsten immer meinen Namen flüstern. Ich werde wie eine Laus in deinem Pelz sein. Ich werde dich im Schlaf unruhig machen. Du bist jetzt nicht mehr Temüdschin, der Flüchtling. Du bist der Ozeangleiche Herrscher. Dschamucha legt seine Hand auf Temüdschins Brust, direkt über das schlagende, bebende Herz des Khans. Töte mich, Anda. Aber vergieße mein Blut nicht auf der Erde. Lass meine Seele nicht im Dreck krepieren. Brich mir den Rücken wie einem edlen Krieger, damit ich stolz vor die Ahnen treten kann. Und wenn ich dort oben bin…; werde ich den Geistern sagen, dass der größte Wolf, den die Steppe je gesehen hat, mein Bruder war. Temüdschin schließt die Augen. Eine einzelne Träne brennt sich eine Spur durch den Ruß auf seiner Wange. Es ist die letzte Träne, die er jemals wieder vergießen wird. Als er die Lider wieder öffnet, ist jede Spur von Temüdschin verschwunden. Da ist nur noch das personifizierte Schicksal der Welt. Er blickt zu Bo`ortschu und Subutai. Er nickt einmal. Ein winziges, kaum merkliches Senken des Kopfes. Bo`ortschu tritt vor, ein schweres, weisses Filztuch in den Händen. Dschamucha legt sich freiwillig darauf, das Gesicht dem Himmel zugewandt. Er schließt die Augen und atmet ein letztes Mal die kalte, reine Luft des Burchan Chaldun ein. Subutai tritt heran, setzt seinen massiven Stiefel an und mit einem gewaltigen, trockenen Knacken bricht die Wirbelsäule des Guur Khans. Kein Blut befleckt die Erde. Temüdschin dreht sich um, blickt hinab ins Tal, wo das gewaltige Heer im Morgengrauen auf ihn wartet. Er hebt den Khelme Säbel hoch über seinen Kopf. Die Sonne bricht durch die Wolken und taucht das Metall in pures Gold. Aus Zehntausend Kehlen unten im Tal schallt es wie der Donner des Weltuntergangs empor zum Gipfel: Dschingis Khan! Dschingis Khan! Dschingis Khan! Dschingis Khan! Dschingis Khan! Dschingis Khan! Der Wolf ist erwacht
Style of Music
Viking Folk power ballad, triumph, highly exciting, raw unplugged atmosphere, passionate female soprano vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style

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