Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 32 VII

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Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 32 VII
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@Rüdiger Großer

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Lyrics
Der ewige blaue Himmel der Mongolen, weinte eine bittere Träne, aber sie schmeckte nicht bitter, sie schmeckte saftig und süß, wie das Steppengras im Frühling der Mongolen. Die beiden Groß Khane, die beiden Andas, die beiden Blutsbrüder Temüdschin und Dschamucha waren wieder vereint. Aber das Buch der geheimen Geschichte der Mongolen hielt ein anderes Schicksal für sie bereit. Der Platz vor dem nun gemeinsamen Feuer ist rot gefärbt. Der Dampf des frischen Blutes der Verräter steigt in die eisige Nachtluft. Temüdschin zieht seinen Dolch, tritt vor und schneidet mit einer schnellen, harten Bewegung die Rohleder Fesseln von Dschamuchas Handgelenken. Dschamucha erhebt sich langsam. Er reibt sich die geschwollenen Handgelenke, spuckt Blut in das sterbende Feuer und blickt Temüdschin direkt in die Augen. Das Schweigen zwischen ihnen trägt die Last von zwanzig Jahren Krieg, Bruderschaft, Liebe und absolutem Hass…; Du hast sie getötet, weil sie mich verraten haben, sagt Dschamucha, und ein trauriges, verzerrtes Lächeln erscheint auf seinen Lippen. Du bist wirklich zum Wolf geworden, Temüdschin. Wir haben Blut geschworen, Dschamucha, antwortet Temüdschin, und in seinen Augen schimmert für einen winzigen Moment das Licht der Jungen, die sie einst am Ufer des Baldschuna Sees waren. Als wir Kinder waren, haben wir unsere Knöchelchen getauscht. Wir haben aus derselben Schale getrunken. Warum hast du das Band zerrissen? Warum mussten Zehntausende Männer in der Ebene von Tschakirma`ut sterben? Dschamucha wendet sich ab und blickt hinauf zur Ewigen Blauen Kuppel, wo die Sterne kalt funkeln. Weil der Himmel nicht zwei Sonnen ertragen kann, Anda, raunt Dschamucha mit rauer, gebrochener Stimme. Die Steppe ist weit, aber sie ist zu klein für zwei Khane. Du hast das Volk der Wagen und die Hirten um dich geschart. Du hast ihnen eine neue Welt versprochen. Ich…; ich war die alte Welt. Ich war das Blut der Väter. Wenn ich dich hätte leben lassen, hätten die alten Geister mich verflucht. Und wenn du mich leben lässt, wird dein neues Reich niemals Frieden finden. Par Aghaba wurde nachdenklich. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Temüdschin tritt einen Schritt näher. Seine Hand zittert leicht, als er sie auf Dschamuchas ramponiertes Schulterstück legt. Es ist die einzige weiche Bewegung, die dieser eiserne Mann seit Jahren gemacht hat. Ich kann dich zu meinem General machen, Dschamucha, fleht Temüdschin leise, fast unhörbar für die Wachen im Hintergrund. Reite an meiner Seite. Du und ich…; wir können die Mauern der Jin Dynastie im Süden einreissen. Wir können die ganze Welt unter eine Kuppel zwingen. Ich brauche meinen Anda. Dschamucha dreht den Kopf um und sieht Temüdschin an. In seinen Augen liegt keine Furcht vor dem Tod, sondern eine tiefe, fast väterliche Weisheit. Nein, Temüdschin. Ein eiskalter Wind duldet keinen zweiten Sturm. Wenn ich an deiner Seite reite, werden die alten Fürsten immer meinen Namen flüstern. Ich werde wie eine Laus in deinem Pelz sein. Ich werde dich im Schlaf unruhig machen. Du bist jetzt nicht mehr Temüdschin, der Flüchtling. Du bist der Ozeangleiche Herrscher. Dschamucha legt seine Hand auf Temüdschins Brust, direkt über das schlagende, bebende Herz des Khans. Töte mich, Anda. Aber vergieße mein Blut nicht auf der Erde. Lass meine Seele nicht im Dreck krepieren. Brich mir den Rücken wie einem edlen Krieger, damit ich stolz vor die Ahnen treten kann. Und wenn ich dort oben bin…; werde ich den Geistern sagen, dass der größte Wolf, den die Steppe je gesehen hat mein Bruder war. Par Aghaba war den Tränen nah. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Celtic Rock power ballad, aggressive driving Irish fiddles, distorted electric guitars, triumph, highly exciting, loud-quiet dynamics, raw unplugged atmosphere, passionate raspy female vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style

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