Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 29

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Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 29
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@Rüdiger Großer

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Lyrics
Dschamucha weicht zurück. Er spuckt einen Schwall aus Blut und Zahn Fragmenten aus, sein Gesicht ist eine blutige, rot angeschwollene Fratze. Er hebt den Khelme Säbel für einen letzten, verzweifelten Streich, doch in diesem Moment bricht das Fundament seiner Macht endgültig zusammen. Der Wendepunkt im roten Schlamm beginnt. Hinter Temüdschin taucht die massive Silhouette von Subutai auf, flankiert von den unerbittlichen Keilen der eisernen Tumen. Das neunschwänzige weisse Sulde Banner schneidet durch den roten Dunst der sterbenden Sonne. Dschamuchas Leibwache wird vor seinen Augen von den schweren Stoß Lanzen durchbohrt und von den Hufen flachgewalzt. Temüdschin hebt seine Blut triefende Klinge, die weisse Narbe auf seiner Wange glüht im infernalischen, apokalyptischen Licht. Dein Blut ist alt, Dschamucha!, brüllt Temüdschin über den Lärm des Sterbens hinweg. Und die Erde ist durstig! Dschamucha erkennt, dass die Schlacht verloren ist. Seine stolzen Fürsten fliehen bereits, gejagt von Subutais tödlichen Toli Pfeilen. Mit einem letzten, hasserfüllten Blick reisst er seinen Rauch grauen Hengst herum und flieht, geschützt durch die Reste seiner Garde, in den aufsteigenden Staub der Steppe. Er entkommt…; aber seine Krone als Guur Khan liegt im roten Schlamm von Tschakirma`ut. Das schicksalhafte Duell hat die Hierarchie der Steppe für immer verschoben. Die Sonne sinkt als fetter, blutroter Ball hinter den Bergen von Tschakirma`ut und taucht die Ebene in ein apokalyptisches Dunkelblau. Der Wind hat sich gelegt. Was bleibt, ist der süßliche, schwere Gestank von aufgeplatzten Bäuchen, kaltem Pferdeschweiß und dem Eisen von Zehntausenden Rüstungen. Über dem Feld liegt kein Schlachten Lärm mehr, sondern ein unheimliches, vibrierendes Wimmern und Gurgeln der Sterbenden. Die Raben kreisen nicht mehr; sie sind bereits gelandet. Man hört das trockene rattschen, wenn ihre Schnäbel das Fleisch aus den Augenhöhlen der gefallenen dschadaranischen Fürsten reissen. Par Aghaba wurde ganz schlecht. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Inmitten dieser Hölle hat Subutai ein Karree aus schweren Reiterschilden errichten lassen. Im Zentrum sitzt Temüdschin auf einem Feldherren Thron, der aus den erbeuteten, goldbeschlagenen Sätteln der toten Fürsten aufgetürmt ist. Seine Rüstung ist verkrustet mit getrocknetem, schwarzem Blut. Neben ihm steht das neunschwänzige, weisse Sulde Banner, dessen Rosshaare schwer und klebrig von den Körpersäften des Tages herunterhängen. Vor dem Khan knien dreißig überlebende Anführer aus Dschamuchas stolzer Horde. Ihre prunkvollen Rüstungen wurden ihnen vom Leib gerissen; sie zittern in ihren zerrissenen Seidenhemden, das Gesicht im roten Schlamm. Unter ihnen ist auch der hochmütige Fürst, der einst bei Dalan Baldschut das Feuer unter den siebzig Kesseln geschürt hatte. Khasar tritt vor, den Hornbogen noch immer schussbereit im Arm. Er spuckt Blut aus und blickt seinen Bruder an: Sie betteln um ihr Leben, Khan. Sie bieten Gold, Herden und ihre Töchter. Sie sagen, ihr Blut sei zu edel, um es in den Dreck zu gießen. Temüdschin erhebt sich nicht. Er blickt auf die zitternden Männer hinab, und seine Augen sind so kalt wie das Eis des Onon Flusses. Ihr Blut…?, flüstert Temüdschin, doch seine Stimme schneidet durch das Schweigen der versammelten Tumen. Ihr habt an das Blut geglaubt, als ihr meine Brüder lebendig gekocht habt. Ihr habt geglaubt, der Stamm schützt euch vor der Gerechtigkeit der ewigen blauen Kuppel. Er hebt die Hand und zeigt auf die einfachen Hirten und Krieger, die im Kreis um sie herumstehen; die Männer ohne Namen, die heute Dschamuchas Elite zerschmettert haben. Das alte Gesetz der Steppe ist heute mit euren Pferden krepiert, spricht der Khan. Ab heute gibt es nur noch ein Gesetz: Die Yassa!
Wer mir die Treue bricht, stirbt. Wer mein Volk verrät, wird ausgelöscht. Subutai!
Par Aghaba wusste was nun kommt. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Country power ballad, triumph, highly exciting, female soprano, 80-120 BPM

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