Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 25 VII

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Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 25 VII
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@Rüdiger Großer

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Lyrics
Temüdschin sitzt aufrecht im Sattel. Seine Augen glühen wie verbrannte Kohle. Die weisse Narbe auf seiner Wange pulsiert im Takt seines Atems. Seine Rüstung ist schlicht, fast schmucklos im Vergleich zum Gold und Seiden Prunk Dschamuchas, doch er strahlt die rohe, unbarmherzige Aura eines Mannes aus, der bereits in der Hölle war und den Weg zurück gefunden hat. Dschamucha blickt über Temüdschins Schulter auf das Asch graue, totenstille Heer dahinter. Ein kaltes, arrogantes Lächeln stiehlt sich auf seine Lippen. Du hast Bettler um dich geschart, Anda, sagt Dschamucha, und das Wort Blutsbruder klingt in seinem Mund wie ein vergifteter Dolch. Du hast das Gesindel der Taiga, die Sklaven und die Knochen Schmiede in Rüstungen gesteckt...; Glaubst du, die Ewige Blaue Himmels Kuppel wechselt ihre Gunst von den edlen Söhnen der Steppe zu den Hunden aus dem Schlamm? Temüdschin rührt sich nicht…; Er greift nicht nach seiner Waffe…; Er fixiert Dschamuchas Augen mit einer Intensität, die das spöttische Lächeln des Guur Khans langsam ersterben lässt. Temüdschin antwortet ihm mit einer Stimme die selbst die Hölle einfrieren lässt…; Als du meine Brüder der Tschinos Sippe in den siebzig Kesseln von Dalan Baldschut gekocht hast, Dschamucha, hast du geglaubt du verbrennst meine Zukunft. Aber du hast nur das weiche Fleisch von meinen Knochen geschmolzen…! Temüdschin lehnt sich leicht vor. Sieh dir meine Männer gut an Dschamucha! Sie haben keine Ahnen Ketten, die sie stolz aufsagen können. Sie tragen keine goldenen Helme, aber jeder Einzelne von ihnen hat Hunger: angeborenen…; unstillbaren...; unendlichen Hunger. Sie hungern nach deinem Stolz! Sie hungern nach deinem Blut! Du kämpfst für die Toten deines Stammes, Dschamucha. Ich kämpfe für die Lebenden! Dschamuchas Hand wandert unwillkürlich zum Griff seines Khelme Säbels, während er zischt: Ich hab dich einmal im roten Schlamm kriechen lassen, Temüdschin. Heute werde ich deine Gebeine so zertrümmern, dass kein Schamane der Steppe deine Seele je wieder zusammen flicken kann…! Die Geister haben sich bereits abgewandt, Guur Khan, flüstert Temüdschin. Hörst du es nicht…? Das Tal wartet darauf dein Blut zu trinken! Temüdschin wendet sein Pferd mit einer einzigen, harten Bewegung. Er reitet zurück, ohne sich noch einmal umzusehen, das weisse Sulde Banner treu an seiner Seite. Par Aghaba wurde nachdenklich. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Dschamucha starrt ihm einen Moment nach…; das Gesicht verzerrt von plötz`lichem, unkontrollierbarem Zorn. Er reisst seinen Hengst herum und jagt im wilden Galopp zurück zu seinen Prunk vollen Reihen…; Als er seine Linien erreicht, hebt er den schweren Khelme Säbel hoch in den Himmel, und das goldene Meer seiner Krieger bricht in ein wildes Brüllen aus. Am anderen Ende der Ebene erreicht Temüdschin den Hügel, auf dem Subutai wartet. Temüdschin blickt auf die stumme, eiserne Wand seiner Tumen zehn tausender Schaften. Er hat viele davon. Er hebt nicht die Waffe. Er spricht nur ein einziges Wort zu Subutai…; Töte…! Subutai nickt, er greift nach dem Knochen Pfeil an seinem Gürtel. Ein schriller, Mark erschütternder Ton schneidet durch das Brüllen von Dschamuchas stolzer Reiter Horde, das gellende Pfeifen des Signal Pfeils aus durchbohrtem Hirsch Horn. Es ist das Zeichen für die erste Reihe von Temüdschins leichter Kavallerie. Fünf Tausend Horn Bogen werden in einer einzigen, synchronen Bewegung angehoben. Kein Mann schreit. Nur das tiefe, grollende Surren, als fünf Tausend Sehnen gleichzeitig vorschnellen. Die Luft über der Ebene von Tschakirma`ut wird augenblicklich Pech schwarz. Der peitschende Regen von Tausenden der drei flügeligen Tüllen Pfeil Spitzen jagen in einer perfekten Parabel nach oben, bevor sie im Sturzflug auf Dschamuchas wilde, prunkvolle Adels Reiter Horde herunter sausen. Es ist ein Scharfschützen Inferno! Par Aghaba kannte das alles schon. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Celtic Rock power ballad, aggressive driving Irish fiddles, distorted electric guitars, triumph, highly exciting, loud-quiet dynamics, raw unplugged atmosphere, passionate raspy female vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style

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