Lyrics
Alles ist bereit! Temüdschin und Dschamucha betreten das Niemandsland des Schicksals! Die Ohren betäubende Kälte der Stille zwischen den beiden Heeren wird durchbrochen…; Aus den funkelnden Reihen Dschamuchas löst sich ein einzelner Reiter auf einem Rauch grauen Hengst. Es ist der Guur Khan selbst. Er reitet ohne Schild, den schweren Khelme Breitschwert Säbel im Sattelhalfter, flankiert nur von zwei Banner Trägern, die sein Blut rotes Ross Haar Getreide Symbol in die Höhe recken. Am anderen Ende der Ebene wendet Temüdschin sein Pferd. Er gibt Subutai ein kurzes Zeichen mit der Hand. Geh nicht allein mein Khan, grollt Subutai, dessen narbiges Gesicht im Wind so unbeweglich ist wie der Fels des Chatuun Bergs…; Er will den weissen Wolf sehen, den er in den Kesseln von Dalan Baldschut kochen wollte, erwidert Temüdschin mit einer Stimme, die so leise und kalt ist wie der herbstliche Steppen Wind...; Bleib bei den Tumen…! Wenn sein Banner zuckt, entfessle die Pfeile…! Temüdschin reitet vor…; nur er und Bo`ortschu, der das weisse, neun schwänzige Schamanen Banner hoch hält. Die Hufe ihrer Pferde erzeugen ein einsames, Gleichklang klingendes Tocken, auf dem trockenen, gelben Gras…; In der Mitte der gigantischen Ebene, genau im Niemandsland zwischen einhundert tausend starrenden Augen, bringen die beiden Männer ihre Pferde zum Stehen. Ein Abstand von kaum drei Pferdelängen trennt sie. Das Duell der Blicke beginnt…: Sekunden lang spricht keiner. Nur das Tuch der Banner knattert wild im schneidenden Wind…; Dschamucha hat sich kaum verändert, sein Gesicht ist immer noch die stolze, steinerne Maske des Hoch Adels. Doch als sein Blick über Temüdschin schweift, verengen sich seine Augen. Er sucht den gebrochenen Jungen, der schreiend aus den Schluchten floh…; Er findet ihn nicht. Par Aghaba wusste was Dschamucha im Tal von Dalan Baldschut angerichtet hat. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Temüdschin sitzt aufrecht im Sattel. Seine Augen glühen wie verbrannte Kohle, die weisse Narbe auf seiner Wange pulsiert im Takt seines Atems. Seine Rüstung ist schlicht, fast schmucklos im Vergleich zum Gold und Seiden Prunk Dschamuchas, doch er strahlt die rohe, unbarmherzige Aura eines Mannes aus, der bereits in der Hölle war und den Weg zurück gefunden hat. Dschamucha blickt über Temüdschins Schulter auf das Asch graue, totenstille Heer dahinter. Ein kaltes, arrogantes Lächeln stiehlt sich auf seine Lippen. Du hast Bettler um dich geschart, Anda, sagt Dschamucha, und das Wort Blutsbruder klingt in seinem Mund wie ein vergifteter Dolch. Du hast das Gesindel der Taiga, die Sklaven und die Knochen Schmiede in Rüstungen gesteckt…; Glaubst du, die ewige Blaue Himmels Kuppel wechselt ihre Gunst von den edlen Söhnen der Steppe zu den Hunden aus dem Schlamm? Temüdschin rührt sich nicht…; Er greift nicht nach seiner Waffe…; Er fixiert Dschamuchas Augen mit einer Intensität, die das spöttische Lächeln des Guur Khans langsam ersterben lässt. Temüdschin antwortet ihm mit einer Stimme die selbst die Hölle einfrieren lässt…; Als du meine Brüder der Tschinos Sippe in den siebzig Kesseln von Dalan Baldschut gekocht hast, Dschamucha, hast du geglaubt du verbrennst meine Zukunft. Aber du hast nur das weiche Fleisch von meinen Knochen geschmolzen…! Temüdschin lehnt sich leicht vor…; sieh dir meine Männer gut an Dschamucha! Sie haben keine Ahnen Ketten, die sie stolz aufsagen können. Sie tragen keine goldenen Helme, aber jeder Einzelne von ihnen hat Hunger: angeborenen…; unstillbaren…; unendlichen Hunger. Sie hungern nach deinem Stolz! Sie hungern nach deinem Blut! Du kämpfst für die Toten deines Stammes, Dschamucha. Ich kämpfe für die Lebenden…! Dschamuchas Hand wandert unwillkürlich zum Griff seines Khelme Säbels, während er zischt: Ich habe dich einmal im roten Schlamm kriechen lassen, Temüdschin. Heute werde ich deine Gebeine so zertrümmern, dass kein Schamane der Steppe deine Seele je wieder zusammen flicken kann…! Die Geister haben sich bereits abgewandt, Guur Khan, flüstert Temüdschin. Hörst du es nicht…? Das Tal wartet darauf, dein Blut zu trinken! Par Aghaba wusste was die Stunde geschlagen hat. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Celtic Rock power ballad, aggressive driving Irish fiddles, distorted electric guitars, triumph, highly exciting, loud-quiet dynamics, raw unplugged atmosphere, passionate raspy female vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style