Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 21

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Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 21
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@Rüdiger Großer

Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 21
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Lyrics
Der physische Zusammenbruch des Falken beginnt…: eine feuchte, vom Frost gebissene Höhle in den dichten Nadel Wäldern des Chatuun Berges war ihr Versteck…; Draussen heult der Wind…; Drinnen nur ein winziges, rauchiges Feuer aus feuchtem Birkenholz. Der Gestank von eiterndem Fleisch, kaltem Schweiß und nasser Seide hängt in der Luft. Temüdschin sitzt auf einem nackten Stein. Seine Getreuen…; die fünf heiligen Nökör sind bei ihm…; Er zittert…; aber nicht vor Kälte…; Seine physische Hülle bricht…! Dschelme schneidet mit einem scharfen Messer die Blut verkrustete Rohseide seines Hemdes aus einer tiefen Wunde an der Schulter heraus. Das Fleisch ist schwarz…; entzündet vom Dreck der Schlacht. Temüdschin gibt keinen Laut von sich. Seine Augen sind weit aufgerissen, starr auf die Asche gerichtet. Er spürt den Schmerz nicht. Sein Geist ist noch im Tal. Khasar läuft wie ein eingesperrter Wolf auf und ab, schlägt mit der Faust gegen die Felswand…: Die Tschinos…; unsere Brüder…; sie kochen sie…! Hört ihr das nicht…? In diesem Moment bricht das Eis in Temüdschins Seele…; Das gellende Kreischen der siebzig Anführer, die lebendig im kochenden Fett sieden, hallt in seinem Kopf wieder…; es ist kein Hallen…; es ist ein Hammer, der seine Seele wie berstendes Glas bricht. Er sieht seine eigene Ohnmacht. Er…; der sich Khan nannte, hat sein Volk in den Schlachthof geführt…! Temüdschin stößt ein furchtbares, ersticktes Gurgeln aus…; ein leidendes Tier, das im Sterben liegt…; Er schubst Dschelme weg, sackt auf die Knie und presst das Gesicht in den eisigen Dreck des Höhlen Bodens…; Er kotzt…; er würgt Galle und Blut auf die Erde…; seine Finger krallen sich so tief in den gefrorenen Schlamm, bis die Fingernägel splittern und das Blut unter den Nägeln hervor schießt…; Er weint nicht wie ein Mann. Er schreit wie ein sterbender Wolf…; Er schlägt den Kopf immer wieder gegen den harten Boden…; Ich habe sie getötet…; flüstert er, und seine Stimme bricht…; Die ewige blaue Kuppel von Himmel und Erde hat mich ausgespuckt…; Ich bin kein Khan…; Ich bin der Fluch meines Volkes…; Khasar wendet sich voller Scham und Entsetzen ab. Er kann seinen großen Bruder, den unbesiegbaren Falken, nicht so am Boden sehen. Par Aghaba litt mit ihm. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Bo`ortschu tritt vor, will den Khan packen und schütteln, um ihn zur Besinnung zu bringen. Er will ihn zwingen wieder der Anführer zu sein. Doch Subutai stellt sich Bo`ortschu in den Weg…; Der massiv geschmiedete Uriang Dschai, Subutai…; legt seine schwere, vernarbte Hand auf Bo`ortschus Brust. Seine Stimme ist so leise und kalt wie das Eis der Taiga im Winter…: Lass ihn…; der alte Temüdschin muss im Schlamm sterben…; Wenn er fertig ist mit Sterben, wird das auf erstehen, was Dschamucha vernichten wird…; Temüdschin liegt minutenlang regungslos da. Das Blut aus seinen Fingern vermischt sich mit dem Erbrochenem im Schlamm. Doch Subutais Worte dringen durch den Nebel seines Schmerzes. Das Zittern hört auf. Die Muskeln in seinem Nacken spannen sich wieder an wie Sehnen eines geladenen Horn Bogens…; Als er das Gesicht hebt, ist der junge, hager wirkende, flüchtende Khan verschwunden…; Seine Augen sind tot…; aber in der Tiefe glüht ein neues, unbarmherziges Feuer…; Er blickt Subutai an…; er blickt seine treuen Nökör an…; Er wischt sich das Blut mit dem Hand Rücken vom Mund und sagt mit einer Stimme, die so schneidend ist wie sein Khelme Säbel…: Dschamucha glaubt an das Blut der Väter. Er kocht meine Brüder, weil sie keine Edlen sind…; Ab heute gibt es kein Blut mehr in der Steppe ausser dem, das wir vergießen…! Subutai…; sag mir, wie wir seine Reiter Horden im Blut ihrer Ahnen verhungern lassen…; Par Aghaba ließ sich auch von seinen Worten mit reissen. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Country power ballad, triumph, highly exciting, female soprano, 80-120 BPM

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