Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 9 II

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Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 9 II
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@Rüdiger Großer

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Lyrics
Als die Morin Khuur Pferde Fidel wieder ansetzt, erklang eine warme, glückliche Sygyt Kargyraa Melodie, die wie das sanfte Rauschen des Steppen Grases im Sommerwind durch die Jurte glitt. Atmet durch, meine edlen Wölfe, flüsterte der Alte Schamane, und ein seltenes, mildes Lächeln stahl sich auf sein altes, kaltes Angesicht…; Denn das Schicksal besteht nicht nur aus Blut und Eisen. Es gab eine Zeit, da war die Steppe friedlich, und zwei Seelen verschmolzen zu einer Einheit, die so mächtig war, dass selbst die Götter weinten. Hört das Lied vom heiligen Anda Schwur, vom heiligen Blutsbruder Schwur von Temüdschin und Dschamucha. Ein Anda vergisst niemals, ein Anda vergisst niemals, ein Anda vergisst niemals. Hört das Lied von der goldenen Zeit der beiden Blutsbrüder, die glücklichsten Monde im Leben von Temüdschin und Dschamucha…; Nach dem glorreichen Sieg über die Merkiten war Dschamucha im ganzen Land berühmt geworden. Er stammte aus dem stolzen Hochadel der Dschadaran Stuten Melker Völker, die hundert Tausende von Pferden besaßen. Die Pferde Hirten waren der höchste Adels Stand in der unendlichen Weite der mongolischen Steppe und Dschamucha sah voller Verachtung auf den niederen Adel der Fieh Hirten herab. Sein Blut war so rein und Blau, und die Stämme riefen ihn voller Ehrfurcht zum Guur Khan aus…; dem Allerhöchsten Herrscher. Er war reich, er war mächtig. Doch all sein Prunk war ihm nichts wert ohne seinen Anda, seinen geschworenen Bruder Temüdschin, dessen königliche Blut Lini`e direkt aus dem Bordschigin Clan kam. Par Aghaba konnte das nachvoll ziehn. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Sie trennten sich nicht mehr. Eine achtzehn Monde währende Glückseligkeit legte sich über ihr Volk. Sie beschlossen ihre Krieger Lager zusammen zu legen, und schmiedeten ein Band, das enger ward als das von leiblichen Brüdern…; Am Tage tranken sie immer aus dem gleichen, silber beschlagenen Holz Becher. Brachte ihnen ein Jäger ein fettes Murmeltier oder eine Steppen Gatzelle, teilten sie das Fleisch bis auf den letzten Bissen. Jede Beute, jedes Pferd, dass ihre Krieger heimbrachten, gaben sie zu gleichem Teil dem Anderen. Sie ritten auf der Adlerjagd neben ei`nander her, und wenn Dschamucha sprach, vollendete Temüdschin seine Worte. Es war, als hätte Tengri eine Seele in zwei Körper gegossen. Es gab keine Geheimnisse, keinen Neid, keine Mauern aus Stolz. Der Schamane strich zärtlich über die Saiten der Geige, als wolle er die Pracht jener Tage herauf beschwörn. Sie wollten der Welt zeigen, dass zwischen ihnen kein Blatt Papier und kein eifersüchtiger Gedanke mehr Platz hatte. Am Fuße des heiligen Bergs Burchan Chaldun bauten sie die größte weisse Yak Filz Groß Khan Jurte, die die mongolische Steppe bis dahin je gesehn hatte. Makellos weiss wie der frisch gefallene Schnee auf den Gipfeln im Frühling, hielt sie Wind und Kälte stand. In dieser riesigen Jurte bauten sie eine einzige, gewaltige Liegstatt. Es war ein Thron des Friedens, aufgeschichtet aus den weichsten Yak Wollmatten und den dichtesten, wärmsten, Bärenfellen, die sie im sibirischen Taiga Wald erlegen konnten. Und darüber legten sie eine Decke, so gigantisch, so majestätisch, geflickt aus den edelsten weissen Hermelin und Polarfuchs Pelzen, dass sie die gesamte Breite des Zeltes bedeckte. Unter dieser einen, mächtigen Decke schliefen sie alle. Temüdschin mit seiner wunderschönen Börte auf der einen Seite, der Guur Khan Dschamucha mit seinen Frauen auf der anderen Seite. Sie teilten den Atem der Nacht, sie hörten das Schlagen der Herzen ihrer Kinder…; Was siehst du, wenn du in den Himmel blickst, mein Anda?, fragt Dschamucha leise in die Dunkelheit hinein…; Ich sehe eine ge`einte Steppe, frei von Blut Fehden und ewiger Blutrache, antwortet Temüdschin, die Augen starr zur Decke gerichtet; Dschamucha schweigt lange…; Es ist ein schöner Traum, mein Bruder. Aber um eine Steppe zu einen, braucht es eine harte Hand. Und ein Schicksal teilt sich nicht…; Sie schlafen ein, die Stirn an die Schulter des anderen gelehnt, während die Geister der Ahnen weinend um die Jurte ziehen. Denn der Himmel weiß bereits, was die Erde noch nicht ahnt…: Diese Decke wird das Letzte sein, was sie je teilen werden. Par Aghaba und Bulba Kahn sahen sich fragend an.
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Country Power Ballad, triumph, highly exciting, female Sopran, 80-120 BPM

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