Lyrics
Par Aghaba und Bulba Kahn sitzen auf dicken Yak Fell Decken in der weissen Filz Jurte des Schamanen Priesters Khorchi, des Hüters der Vergangenheit und der Zukunft. Es ist bitterkalt. Das Feuer brennt schon lange nicht mehr. Sie schließen für einen kurzen Moment die Augen, die Eises Kälte dringt durch Mark und Bein, Kopf und Glieder werden schwer und schlafen ein, die Müdigkeit kündigt das nahende Ende an. Sie schrecken auf, in der Jurte ist es wohlig warm. Der steinalte, uralte Mann sitzt wieder vor ihnen. Es ist völlig unklar woher er kam. Sind sie wach oder träumen sie noch? Sind sie schon in der Anderswelt…? Der alte Mann wirft eine Handvoll schwarzen Sand in das sterbende Feuer. Die Flammen zischen giftig auf. Jetzt wird es richtig warm. Ein tiefer klagender Ton bricht aus seiner Kehle…; Die Merkiten…, flüstert der alte Mann, und seine blinden Augen weiten sich voller Ehrfurcht und Schrecken. Ihr müsst verstehen, edle Krieger: Sie waren nicht einfach nur ein Stamm. Sie waren das Böse selbst. Ein nicht endender Albtraum aus den dichten, finsteren Wäldern des Nordens. Sie waren die wilden Eber der Taiga, die Schattengänger der Selenga in der sibirischen Tundra und Taiga, hungriger und gefräßiger wie jeder Schnee und Eis Tiger. Der Rauch formt schemenhaft die Silhouette von Hünen mit dichten Bärten, gekleidet in die schweren Felle von Bären und Wölfen. Sie riechen plötzlich modrigen Waldboden, nasses Biberfell und den stechenden Geruch von ranzigem Fischfett, mit dem sie ihre Bögen einrieben. Par Aghaba war nun vollständig in die Anderswelt der Vergangenheit eingetaucht und lebte, erlebte und fühlte eine Welt die so weit entfernt schien und ihr doch so vertraut war. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn. Die Bögen der Merkiten waren keine gewöhnlichen Steppenbögen. Sie bauten riesige, schwere Reflexbögen aus Birkenholz, verstärkt mit den Sehnen von Elchen und den Hornplatten von sibirischen Steinböcken. Diese Bögen waren so steif, dass ein normaler Mann sie nicht einmal spannen konnte. Wenn die Merkiten ihre Sehnen losließen, gab es kein leises Surren. Es war ein tiefer, peitschender Knall, der wie das Brechen von dickem Eis auf einem See klang. Ihre Pfeile waren extrem schwer, mit geschmiedeten, Meißel förmigen Stahlspitzen. In der Schlacht von Chakhalgai Eles schossen die Merkiten nicht aus dem vollen Galopp, sondern sie stiegen ab. Sie knieten sich in den Schlamm, stemmten die Füße gegen den Bogenrücken, um zusätzliche Hebelkraft zu erzeugen, und feuerten eine Wand aus fliegendem Eisen ab. Diese Pfeile durchschlugen die dicksten Rüstungen aus gehärtetem Büffel Leder und spalteten die eisernen Schilde der Keschick Krieger wie trockenes Holz. Der alte Mann hebt die Hand, und im Rauch formiert sich eine Reihe von lautlosen Gestalten…; Seht sie euch an…, raunt der alte Mann, der immer mehr Ähnlichkeit mit dem Schamanen Priester Khorchi hat. Das sind die schwarzen Jäger der Merkiten…; Männer, die im Winter auf Schnee Schuhen aus Knochen Elche jagten. Sie kannten keinen Schmerz. Sie kannten kein Erbarmen. Sie waren lautlose Mörder. Par Aghaba riss die Augen auf und blickte direkt in die Teufelsfratze und die toten kalten, schwarzen Augen des alten Schamanen Priesters. Er musste durch die Hölle gegangen sein. Er war völlig erstarrt. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Mongolian Power Ballad, Traditional Mongolian Throat Singing, Kargyraa, deep guttural bass, Sygyt and Khöömei, high whistling overtones. Triumph, Highly Exciting, Female Sopran, 80-120 BPM