Testi
Der Rauch von Dalan Baldschut schmeckt nach verbranntem Fett, bitterem Wermut und dem metallischen Dunst von frischem Blut…; Am Himmel krächzen die Stimmen der Menschen Augen und Eingeweide Fresser der Pech schwarzen Krähen und Raben…; Sie ziehen hungrig ihre Kreise, und warten geduldig auf ihr schändliches Knochen Mahl…! Doch auf der Erde wartet das wahre Grauen…! Nun beginnt der ewige Himmel des Zorns und der Rache…! Der rote Abend Himmel spiegelt sich auf den Bäuchen von siebzig riesigen Bronze Kesseln. Sie stehen in einer perfekten, grausamen Linie der Symmetrie auf der zertretenen Steppen Erde. Unter ihnen fressen sich gierig zischende Flammen in das trockene Holz. Das Wasser darin beginnt bereits zu singen…; ein leises, mörderisches Brodeln…; Dschamucha steht auf einem Hügel aus abgeschlagenen Köpfen und geraubten Steppen Sätteln. Seine Rüstung ist von Schlamm und Blut verkrustet. Seine eigentlich wunder schönen, mongolischen, tief grün grauen Augen sind zwei Masken hafte Sehschlitze aus purem, Blut rotem, infernalischem Hass und Zorns. Jede Faser seines Körpers bebt vor dem Schmerz des vermeintlichen Verrats. Für ihn hat Temüdschin ihre heilige Anda Bluts Bruderschaft mit Füßen getreten. Aus der tiefsten, reinsten Liebe zweier Seelen Brüder ist eine kochende gelbe Galle geworden, die nun die Steppe über schwemmen wird…! Vor den Kesseln knien sie…: die ein gefangenen, stolzen Totschi Krieger aus der Sippe des Tschino Clans…; Temüdschins treueste Hunde. Gefesselt mit nassen Leder Riemen, das Gesicht im Staub, aber die Augen ungebrochen…! Par Aghaba stockte der Atem. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Am Rande des Glut Kreises steht Khorchi…; Der uralte Schamane ist älter als die Erinnerung der Stämme. Seine Haut gleicht rissigem, altem Sattel Leder…; seine blinden Augen sind weiss und alt wie die Berge selbst. Er hält seine knorrige Morin Khuur Pferdekopf Geige in den zitternden, knöchernen Händen…; Als die ersten Totschi Krieger von Dschamuchas Schergen empor gehoben werden, setzt Khorchi den Bogen an. Seine Stimme ist kein Singen…; es ist das rasselnde Todes keuchen der Steppe selbst…: Zwei Wölfe tranken aus der selben Quelle…; krächzt der Greis, während der Rhythmus der Geige anschwillt wie ein heran nahender Sturm…; Sie teilten das Fleisch, sie teilten das Brot, sie teilten das Salz, sie teilten den Eid…! Doch das Gold der Macht fraß das Herz des Einen, und der Neid vergiftete den Pfeil des Anderen…! Seht, wie die Liebe stirbt! Seht wie der Bruder den Bruder schlachtet...! Auf Dschamuchas eisiges Nicken hin bricht das Chaos los. Die Wachen zerren den ersten Tschino Clan Anführer an den Haaren empor. Seine Muskeln spannen sich an, als er den kochenden Dampf des Kessels riecht…; Für den Dschagan Temüdschin! Brüllt der Krieger, bevor vier Männer ihn packen und rücklings in den zischenden Bronze Schlund werfen…; Das Geräusch ist unbeschreiblich. Das Aufpeitschen des kochenden Wassers vermischt sich mit einem Mark erschütternden, unmenschlichen, gellenden Schrei, als die Haut schlagartig Blasen wirft und vom Fleisch reisst. Khorchi streicht die Geige wilder, schneller, brutaler…: Das Wasser kocht die Treue aus den Knochen! Der Dampf steigt zum Ewigen Blauen Himmel…! Höre es Temüdschin! Rieche das Fleisch deiner Brüder…! Ein Totschi Krieger nach dem anderen wird in die siebzig Kessel geworfen. Die Luft wird dick von der Hitze und dem süßlich, grausamen Geruch von siedendem Menschen Fleisch. Einige Krieger stoßen Flüche aus, bis das kochende Wasser ihre Lungen unter unvorstellbaren Schmerzen füllt. Andere beissen sich die Zunge ab, um nicht vor Dschamucha zu schreien. Dschamucha tritt an den Rand des grössten Kessels. Das Gesicht des sterbenden Anführers darin ist kaum noch als menschlich zu erkennen, die Augen weiss gekocht…; Dschamucha schaut direkt hinein…: Ich werde deinen Geist brechen, Anda, flüstert Dschamucha, und eine einzelne Träne verdampft auf seiner heissen Wange…; Ich werde alles vernichten was dich liebt…! Par Aghaba blieb das Herz stehn. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Stile di musica
Country Power Ballad, triumph, highly exciting, female soprano, 80-120 BPM