Paroles
Mitten in dieser Hölle aus Fleisch, Stahl, Knochen und Horn ritten Jorchi und Dschagatai. Sie jagten nicht mehr nur für die Vorräte des Reichs. Sie jagten gegeneinander. Da brach es aus dem blutig dampfenden Dunst in schäumender Raserei hervor: Ein riesiger, uralter Steppen Eber, ein mächtiger Keiler, ein Ungetüm von einer halben Tonne Gewicht, dessen borstiges Fell mit getrocknetem Harz und Schlamm zu einem regelrechten Panzer verkrustet ist. Seine messerscharfen Hauer waren gelb und schäumend vor Wut. Das Biest hatte bereits zwei Pferde der Treiber aufgeschlitzt und raste nun mit gesenktem Kopf direkt auf den Flügel der jungen Prinzen zu. Dschagatai riss sein Pferd herum. Seine Augen blitzten auf. Das war die Trophäe, die den Blick des Vaters auf dem Hügel auf ihn lenken würde. Er legte einen schweren, panzerbrechenden Pfeil auf die Sehne, spannte den Bogen mit purer Muskelkraft und schoss. Der Pfeil traf die Schulter des Ebers, prallte aber zischend an der dicken Schlammkruste ab. Das Tier änderte die Richtung nicht einmal. Im Gegenteil; der Schmerz machte es rasend. Mit einem bestialischen Schrei stürmte der Eber auf Dschagatais Hengst zu. Das Pferd panisch, scheute und stürzte in den blutigen Morast. Dschagatai wurde aus dem Sattel geschleudert. Sein Bogen flog in den Schlamm. Da stand er, der unerbittliche Krieger schon in jungen Jahren, knietief im Dreck, während die Bestie mit mörderischem Tempo auf ihn zuraste. Ein Stoß dieser Hauer würde seine Eingeweide auf der Steppe verteilen. Da kannst du dir sicher sein, dachte sich Par Aghaba insgeheim. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Ein dunkler Schatten schoss an Dschagatai vorbei…; Es war Jorchi…; Der älteste Prinz sprang im vollen Galopp vom Sattel seines Pferdes ab; ein lebensgefährliches Manöver, das nur die besten Reiter der Keschig Garde beherrschten. Er landete schlitternd im Morast, direkt zwischen seinem gestürzten Bruder und dem heranrasenden Ungetüm. In seinen Händen blitzte kein Bogen, sondern eine schwere, breite Kriegslanze mit einer Blattspitze aus gegossenem Eisen. Weich zurück, Dschagatai!, brüllte Jorchi…; Er rammte den hölzernen Schaft der Lanze tief in den kochenden Schlamm und stemmte seinen Fuß gegen das Ende, um den enormen Aufprall abzufangen. Er senkte die eiserne Spitze genau auf die Brust des Ebers. Der Aufprall war monumental. Das dumpfe Krachen, als die Masse des Ebers in die Lanze einschlug, vibrierte durch den Boden. Der Eschenschaft bog sich, splitterte, aber hielt für einen winzigen, kritischen Herzschlag stand.Die eiserne Spitze bohrte sich tief in die Brust des Tieres, direkt durch das rasende Herz. Doch die Wucht des sterbenden Monsters war so groß, dass sie Jorchi von den Füßen riss. Mensch und Bestie stürzten in einer Fontäne aus schwarzem Schlamm und heissem Blut ineinander. Für Sekunden schien die Welt um sie herum stillzustehn. Dschagatai starrte mit offenem Mund auf den wirbelnden Haufen aus Fell, Schlamm und Blut. Par Aghaba bewunderte ihren Mut. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style de musique
Country power ballad, triumph, highly exciting, female soprano, 80-120 BPM