Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 7 VIII b

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Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 7 VIII b
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@Rüdiger Großer

Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 7 VIII b
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Paroles
An jenem Morgen, als die Sonne blutrot über den rauchenden Trümmern des Merkiten Reiches aufging, sah man keine Feinde mehr. Nur Leichen und flüsternde Schatten im Schilf. Temüdschin hatte seine Braut zurück geholt. Doch er hatte noch etwas viel Größeres gefunden: Er hatte seine Macht gespürt. An diesem Tag begriffen die Stämme der Steppe, dass der Ewige Himmels Gott Tengri einen neuen Anführer gesandt hat.
Der Junge, der im Wald geflohen war, hatte die Welt zum ersten mal erzittern lassen…; Und das meine jungen Wölfe, war erst der Anfang des Sturms…; Der Schamane schloss die Augen und schwieg. Draußen heulte der Wind vom heiligen Berg Burchan Chaldun herab und der Schamane fiel in tiefe Trance. Ein Stück Holz entflammte in der sterbenden Glut. Ein Wind roter Funken stob empor, getragen vom Feuer der Steppe zu den Seelen der schwarzen Falken der Nacht. Er legte seine knöcherne, fast schon skelettierte Hand auf das Herz der Pferde Kopf Fidel, und ein tiefer klagender, Ton erfüllte die Jurte; tiefer als das donnern der Hölle in der ewigen Nacht. Hört die schwerste Strophe des ewigen Lieds der Mongolen; das Kapitel in der der junge Temüdschin; der Krieger der Nacht zum ewigen Groß Khan aller Groß Khane; zu Dschingis Khan; dem Herrscher des unendlichen Ozeans und ewiglich blauen Himmels erwacht. Denn wo großes Licht ist, da wirft die Finsternis lange Schatten. Temüdschin traf eine Entscheidung die noch kein Steppenkrieger vor ihm; von der sibirischen Taiga, bis zum heiligen Berg des Altai und bis zur unendlichen Weite der pannonischen Tief Ebene je getroffen hat. Die Liebe zu Börte und der Segen Tengris waren mit Ihm…; Der Sieg über die Merkiten war süß, doch der Raub hinterließ ein bitteres Geschenk im Schoß der wunderschönen Börte. Als Temüdschin seine Braut aus den brennenden Trümmern des Merkiten Lagers befreite, hatte sie bereits drei Monde in Gefangenschaft des Feindes verbracht. Ein niederträchtiger Merkite namens Dschilger Bökö hatt sie als Beute für sein Bett be`ansprucht. Temüdschin ließ ihn bei lebendigem Leib verbrennen. Und als Börtes Bauch in den darauf folgenden Monaten rund und schwer wurde, flüsterten die alten Weiber in Temüdschins Lager. Sie tuschelten hinter vorgehaltener Hand. Sie fragten: Wer schuf das Leben in Ihr? Der Wolf der Steppe oder der Hund der Merkiten…? Par Aghaba und Bulba Kahn sahen sich Fragend an. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Es kam die Nacht der Geburt. Die Wehen zerrissen Börtes Leib inmitten einer stürmischen Nacht auf dem Marsch ins Winterlager. Und als das Kind seinen ersten Schrei tat, war es ein kräftiger, starker Junge. Temüdschin trat in die Jurte. Die Krieger draußen schwiegen, die Luft brannte vor Anspannung. Jeder andere Mann der Steppe hätte das Kind der Schande den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Doch Temüdschin sah nicht auf die Zweifel der Menschen. Er sah in die Augen seiner Börte. Er erinnerte sich an die Prophezeiung des Himmels Gottes Tengri. Er erinnerte sich an die Mond Eulen, die ihm Börtes Treue und Reinheit im Geiste verkündet hatten. Er trat an die Filz Matte, hob den neu geborenen Knaben mit seinen großen Händen empor zum Rauchloch der Jurte, direkt in das kalte Licht der Sterne, und rief seinen Namen in die Nacht: Jochi! Was in unserer Sprache nichts anderes als Gast bedeutet. Er taufte ihn den Gast…; weil er auf der Reise, im Chaos des Kriegs zu ihnen gestoßen ist. Temüdschin drückte den Knaben an seine Brust und blickte seine Krieger mit Augen aus tausendfach gehärtetem, tödlichem, heiß glühendem Stahl an und sprach…: Wer seine Herkunft anzweifelt; bezweifelt mein Schwert…! Er akzeptierte Jochi als sein eigen Fleisch und Blut. Seine Liebe zu Börte war größer als jeder Stolz der Steppe. Dschamucha sein über alles geliebter Anda, sein über alles geliebter Blutsbruder, der Groß Fürst der Steppe, der mächtige Guur Khan der unbesiegbaren Dschadaran, weinte vor Glück. Er drückte seinen über alles geliebten Anda Temüdschin und seinen neu geborenen Sohn Jochi fest an seine Brust. Ein neues Zeitalter war in der unendlichen Weite der Steppe der Mongolen angebrochen. Par Aghaba und Bulba Kahn stockte der Atem. Wer war dieser Mann? War er vielleicht wirklich von Himmels Gott Tengri selbst gesandt worden? Sie wussten es nicht. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style de musique
Celtic Rock Power Ballad, aggressive driving Irish Fiddles, distorted electric guitars, triumph, highly exciting, loud-quiet dynamics, raw unplugged atmosphere, passionate raspy female vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style

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