Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 12

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Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 12
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@Rüdiger Großer

Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 12
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Letra
Der alte Schamane hält plötzlich inne. Das Spiel der Pferdekopf Geige wird leiser, schmerzhafter, wandelt sich in ein Klagelied. Eine einzelne Träne verliert sich in den tiefen Falten seines Gesichts…; So schön war ihr Anfang, flüstert er, während die Glut des Feuers langsam erlischt. So strahlend ihr Licht. Doch der ewige blaue Himmel duldet nur eine Sonne, ein Licht…; in der ewigen Weite der Steppe Finsternis. Wollt ihr wissen, wie das Licht erstarb und die Brüder zu den bittersten Feinden wurden, die die Steppe je sah? Der Schamane schlug hart auf das Holz der Geige, und der Ton wurde schneidend und brutal…;
Warum geschah dies, fragt ihr euch? Weil zwei Welten auf ei`nander prallten, die nicht mit ei`nander existieren konnten. Dschamucha war ein Mann des alten Hochadels. Er glaubte an die Knochen seiner Ahnen, an das blaue Blut der Vorfahren. In seinen Augen durften nur diejenigen herrschen und Macht besitzen, deren Väter schon Khane und Fürsten gewesen waren. Der einfache Krieg war für ihn nur ein Werkzeug. Temüdschin aber, der Hunger und Ketten kennen gelernt hatte, sah die Welt mit den Augen des Wolfes. Er scherte sich nicht um das Blut der Ahnen. Er glaubte an den Verdienst, an die Treue und den Mut. Er gab dem fähigsten Bogenschützen den Posten des Generals, selbst wenn dieser als Bettler geboren war. Temüdschin, der Sohn des ermordeten Gross Khans Yesügai, aus der königlichen Blut Linie des Bordschigin Clans, hat niemals den schändlichen Verrat seiner eigenen Sippe vergessen. Die einfachen Krieger, die Verstoßenen und die Hungernden der Steppe sahen in Temüdschin ihre Hoffnung. Sie strömten zu ihm wie die Sturmvögel vor dem Orkan. Dschamuchas Stolz konnte das nicht ertragen. Er sah, wie der Junge, den er einst gerettet hatte, mächtiger wurde als er selbst. Aus Neid wurde Bitterkeit, und aus Bitterkeit wurde blanker, mörderischer Hass. Khorchi legte die Morin Khuur sanft auf den Boden der Jurte. Er atmete tief den Rauch des sterbenden Feuers ein und sah Par Aghaba und Bulba Kahn nach ei`nander an. Vergesst nie, edle Wölfe: Der gefährlichste Feind ist immer der, den du einst am meisten geliebt hast. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Seht den Himmel über Dalan Baldschut! Er ist nicht mehr blau. Er ist aschgrau, schwer von den Rufen der Raben, die an den erstarrten Leibern der Erschlagenen fressen und sich an deren Eingeweiden laben. Es ist das Jahr, in dem das Schicksal die Decke zerriss, unter der sie einst lagen…; Dschamucha steht auf dem Hügel, sein Gesicht eine Maske aus kaltem Stein. Unter ihm stehen dreissig Tausend Reiter, die Lanzen und Speere wie ein Wald aus Tod.
Ihm gegenüber: Temüdschin…; Der Befehl ertönt. Ein Hornsignal, das durch die Knochen fährt. Die Armeen prallen auf ei`nander wie zwei Wellen aus Schlamm und Eisen. Hufe zerfetzen die Erde, Pfeile verfinstern den Himmel und singen grausam ihr tödlich Spiel. Es ist kein Kampf gegen Fremde; es ist ein Abschlachten von Brüdern. Temüdschin kämpft wie ein besessener Wolf, sein schwerer Breitschwert Säbel schneidet Fleisch, doch Dschamuchas Taktik ist mörderisch, geboren aus aristokratischem Stolz und kaltem Kalkül. Temüdschin verliert. Seine Reihen brechen. Er muss fliehen, hinein in die schützenden Wälder des Onon. Doch Dschamuchas Herz ist an diesem Tag von Dämonen besessen. Er will Temüdschins Geist brechen. Auf dem Schlachtfeld lässt er siebzig riesige Bronze Kessel aufstellen. Das Feuer darunter lodert unbarmherzig. Das Wasser kocht…; Vor den Augen der Gefangenen lässt Dschamucha die treuesten Generäle Temüdschins lebendig in den Kesseln sieden. Der Gestank von gekochtem Menschen Fleisch und die gellenden, Mark erschütternden Todes Schreie der treuen Krieger stiegen zum Himmel auf. Dschamucha ließ sich die gekochten Knochen bringen und trank das Mark daraus…; Das war ein Tabu…; In diesem Moment hat er seine Seele und den Respekt der Steppe verloren. Die anderen Häuptlinge und Khane flüstern im Schatten…: Ein Khan, der seine eigenen Brüder kocht, ist kein Herrscher. Er ist ein Ungeheuer…! Par Aghaba und Bulba sahen das genauso. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Estilo de música
Country Power Ballad, triumph, highly exciting, female soprano, 80-120 BPM

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