Letra
Miteinander
Mein Ziel im Nichts suchend,
einen Sinn
in einer sinnlosen Einsamkeit.
Innige Hoffnung,
der ich bereits entsagt hatte.
Sehnsucht,
von der ich bald nur noch wußte,
daß es sie gab
in einer Strömung,
die nur eine Richtung kannte.
Vorbei an der Wesentlichkeit,
hinein in die Oberflächlichkeit.
Mit der Menge
in die Einsamkeit.
Ein Ast,
im Meer der Leere,
einer Strömung folgend,
die abtrieb aus dem Nichts.
Nach ihm greifen,
begreifen, wohin er treibt.
Wärme spüren inmitten
einer sachlichen Unmenschlichkeit.
Um dann vor Dir zu stehen.
Zu erkennen,
dieser Ast, der schon mehr war
als alles Bekannte,
war der kleinste
eines riesigen Baumes.
Ein Ast auf der Suche.
( Miteinander )
Heute gibt es uns;
meine Sehnsucht hat ein Bild.
Ich weiß wovon ich träumte.
Laß uns unsere Träume
gemeinsam träumen,
uns gegen die Fluten schwimmen.
Wenn auch irgendwann
gegeneinander,
immer aus Liebe
miteinander
die Richtung bestimmen.
Zwei können nie eins sein,
gemeinsam doch immer
eine Liebe leben.
Jeder seine Art der Liebe
für den anderen.
Letztendlich aber immer
miteinander, füreinander,
zwei Bäume,
die miteinander verwachsen.