Text
Der eisige, dampfende Schlamm der kaiserlichen Großwild Treibjagd versank knietief im Blut der abgeschlachteten Tiere. Ein meilenweiter, tiefroter Fleck in der schneebedeckten Steppe war stummer Zeuge des Gemetzels unter Tengris ewig blauen Himmels der Mongolen. Die Nerge war beendet.
Der unterworfene Merkiten Prinz…; Der Jorchi und Dschagatais Kampf mit dem wilden Eber beiwohnte, und den beiden ältesten Söhnen Dschingis Khans insgeheim den Tod wünschte, war Prinz Chudu, der jüngste Sohn des Groß Khans der Merkiten Toktu`a Beki…; Chudu war nichts anderes als ein Spion und Spitzel, geheimer Agent und Informant seines Vaters, und hatte den Auftrag Dschingis Khan zu ermorden…; ein Himmelfahrtskommando...; Zwanzig Örtöö Pfeilreiter Dschingis Khans kamen unter höchster Dringlichkeit angeritten und ihr Anführer der das Goldene Falken Siegel des Ozeangleichen Herrschers über der Brust trug, verlangte sofortigen Einlass in die kaiserliche Groß Khan Jurte. Die schwer bewaffneten Wachen der Keschig Garde, ausgebildet um gnadenlos jeden Feind des Allgewaltigen Herrschers sofort zu töten, ahnten das ein neuer Krieg bevorstand. Doch es war kein Krieg der sie erwartete, es war eine unerbittliche Menschenjagd. Unter vier Augen erfuhr Dschingis Khan, in seiner kaiserlichen Groß Khan Jurte, das Chudu, ein Verräter und Attentäter war, und sein Vater, Toktu`a Beki, einen Aufstand der Merkiten plante. Sie brachen sofort auf in den hohen Norden, und die Treibjagd auf die Merkiten begann. An diesem Tag wurde der Name der Merkiten aus dem Buch der lebenden Stämme für immer getilgt. Ihr Blut tränkte die Steppe und die Taiga bis hinauf zu den tiefen Wäldern des Nordens und die dunkle Steppe der Tundra begrub ihr Blut unter der ewigen blauen Himmelskuppel der Mongolen. So wild und grausam die Merkiten auch waren; gegen die eiserne, kalte Disziplin von Dschingis Khans vier Hunden half ihnen ihre Wildheit nichts. Sie hatten keine Chance. Eingeschlossen von allen Seiten, verloren sie ihre Distanzwirkung. Im brutalen Nahkampf Mann gegen Mann wurden ihre schweren Bögen nutzlos. Die Keschig Garde machte unerbittlich Jagd auf jeden Einzelnen von ihnen. Ihre Frauen und Kinder wurden unter den siegreichen Mongolen aufgeteilt. Das war der Preis für ihren Hass auf den Großen Khan. So läufts wenn man sich mit dem falschen anlegt dachten sich Par Aghaba und Bulba Kahn insgeheim. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Der alte Schamane starrt tief in die Asche. Seine Stimme wird zu einem rauen, eisigen Krächzen, als der Rauch nun die Gestalten von drei stolzen Männern formt. Sie tragen die Federn von Seeadlern im Haar und ihre Rüstungen sind mit dem Blut des Bordschigin Clans verschmiert. Dschuchi, Dschugutai und Dschila`un…; raunt der Schamane. Die Söhne des gewaltigen Merkiten Khans Toktu`a Beki. Die Merkiten Prinzen. Männer, die wilder waren als die Wölfe der Taiga. Nach der Niederlage in der Bruderschlacht flohen sie nach Norden. Sie dachten, die endlose, eiskalte Wildnis würde sie beschützen. Sie ahnten nicht, dass der Große Khan niemals vergisst. Und sie ahnten nicht, wen er hinter ihnen herjagte. Dschingis Khan erteilt seinen treuesten Bluthunden Subutai und Dschebe den ultimativen Befehl: Jagt sie bis ans Ende der Welt. Bringt mir ihre Köpfe oder lasst eure eigenen dort...! Aber Toktu`a Beki hatte geschickt, Chudu, seinen jüngsten Sohn in Dschingis Khans Gefolgschaft eingeschleust um den Ozeangleichen Herrscher zu ermorden, aber Dschingis Khan wusste schon längst davon und Chudu wurde unwissend strengstens überwacht und sollte die Großwild Treibjagd nach Norden führen um schöne Winterpelze zu erlegen, nichts ahnend dass er sie direkt zur Beute führte…; Seinem eigenem Stamm...! Die Menschenjagd begann…! Par Aghaba hatte so etwas schon geahnt. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Musikstyle
Celtic Rock power ballad, triumph, highly exciting, female soprano, 80-120 BPM