Text
Mit achtzehn Jahren kam ich zur Armee, ein Junge noch, mit Herz voll Fernweh. Die Zeit war lang, die Tage schwer, und jedes Heimweh wog noch mehr. Der Morgen roch nach Salz und Wind, nach Pflicht, die keiner gern beginnt. Stiefel im Sand, der Blick aufs Meer, der Himmel weit, die Taschen leer. Ich diente in Wustrow bei der Grenzbrigade Küste, wo Möwen schrien im Abenddunst. Die Grenze zog sich stumm entlang, aus Draht und Wachturm, kalt und bang. Unter uns ein FKK, der war sofern obwohl sehr nah Wir standen dort bei Frost und Nacht, haben über fremde gesichter gewacht. Der Wind biss scharf durch Mark und Bein, und doch liessen wir keinen mit Sorgen allein. Man zählte Tage, Wochen, allein, bis endlich kam der urlaubsschein Ein Brief von zu Haus, von der freundin ein neues Bild, das Herz zugleich so laut und still. Dann kam die Zeit, sie ging vorüber, die Welt veränderte sich drüber.Der Bunker der einst Schützen sollte lag abgestürtzt einsam im meer. Die Küste blieb – und blieb doch nicht, aus grenze wurde Grenzverzicht. dieses Land gab es nicht mehr versunken wie atlantis einst im meer Wo einst verbotsschilder und Zäune standen, kann man heut frei im Dünen wandern. Wir fahren nun zur Erholung hin, und suchen Spuren vom Früher darin. Doch Fischerboote sieht man kaum, nur leere Netze, stiller Raum. Das Meer erzählt in leisem Ton von Arbeit, Verlust und Abschied schon. So geh ich langsam durch den Wind, als wär ich wieder jenes Kind, und hör im Rauschen, fern und sacht die Schritte meiner alten Wacht. die gebrechen kommen ohne zu fragen das alter nagt an allen tagen Vergangenheit wie Tang im Sand, sie kommt und geht durch meine Hand.å Die Jahre ziehn, doch tief in mir liegt immer noch ein Stück wustrow hier (chorus) Vergangenheit wie Tang im Sand, sie kommt und geht durch meine Hand.å Die Jahre ziehn, doch tief in mir liegt immer noch ein Stück von Wustrow hier
Style:Blues, Country, Bluegrass, Nostalgic, Male Vocals, Vocal Effects, Child Vocals
Musikstyle
Blues, Country, Romantic, Nostalgia, Male Voice