Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 7 V

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Die letzte Kriegerin (Temüjin und Dschamucha) Teil 7 V
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@Rüdiger Großer

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Lyrics
Khorchi ließ den Bogen sinken. Der Ton der Morin Khuur Fidel starb langsam in der schweren Luft der Jurte. Das Feuer war herunter gebrannt, nur noch die rote Glut warf unheimliche Schatten auf die Gesichter der Anwesenden…; An jenem Morgen, als die Sonne blutrot über den rauchenden Trümmern des Merkiten Reiches aufging, sah man keine Feinde mehr. Nur Leichen und flüchtende Schatten im Schilf. Temüdschin hatte seine Braut zurück geholt. Doch er hatte noch etwas viel Größeres gefunden: Er hatte seine Macht erkannt. Die Prophezeiung seiner Frau Börte, getragen von den Mond Eulen und den schwarzen Falken, hatte sich bewahrheitet. An diesem Tag begriffen die Stämme der Steppe, dass der Ewige Himmels Gott Tengri einen neuen Herrn gesandt hatte.
Der Junge, der im Wald geflohen war, hatte die Welt zum ersten mal erzittern lassen. Und das meine jungen Wölfe…; war erst der Anfang des Sturms. Der Schamane schloss die Augen und schwieg. Draußen heulte der Wind vom heiligen Berg Burchan Chaldun, als würde er dem Schamanen Recht geben. Er legte ein neues Stück Holz in die sterbende Glut. Ein Schwarm roter Funken stob empor wie ein Schwarm feuriger Nacht Falken. Er legte seine knöcherne, fast schon skelettierte Hand auf das Herz der Pferde Kopf Geige, und ein tiefer klagender, Ton erfüllte die Jurte. Hört das schwere Kapitel, meine edlen Krieger. Denn wo großes Licht ist, da wirft die Finsternis lange Schatten. Der Sieg über die Merkiten war süß, doch der Raub hinterließ ein bitteres Geschenk im Schoß der wunderschönen Börte. Als Temüdschin seine Braut aus den brennenden Trümmern des Merkiten Lagers befreite, hatte sie bereits drei Monde in Gefangenschaft des Feindes verbracht. Ein niederträchtiger Merkite namens Chilger Bökö hatt sie als Beute für sein Bett be`ansprucht. Und als Börtes Bauch in den darauf folgenden Monaten rund und schwer wurde, flüsterten die alten Weiber in Temüdschins Lager. Sie tuschelten hinter vorgehaltener Hand. Sie fragten: Wer schuf das Leben in Ihr? Der Wolf der Steppe oder der Hund der Merkiten? Der Schamane strich langsamer, fast ehrfürchtig über die Saiten. Seine Pferde Fidel hatte Magische Kräfte, dass wurde Par Aghaba und Bulba Khan jetzt immer klarer. Sie hatten es selbst erlebt. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn. Es kam die Nacht der Geburt. Die Wehen zerrissen Börtes Leib inmitten einer stürmischen Nacht auf dem Marsch ins Winterlager. Und als das Kind seinen ersten Schrei tat, war es ein kräftiger Junge. Temüdschin trat in die Jurte. Die Krieger draußen schwiegen, die Luft war dick vor Anspannung. Jeder andere Mann der Steppe hätte das Kind der Schande den Wölfen vorgeworfen. Doch Temüdschin sah nicht auf die Zweifel der Menschen. Er sah in die Augen seiner Börte. Er erinnerte sich an die Prophezeiung des Himmels Gottes Tengri. Er erinnerte sich an die Mond Eulen, die ihm Börtes Treue und Reinheit im Geiste verkündet hatten. Er trat an die Filz Matte, hob den neu geborenen Knaben mit seinen großen Händen empor zum Rauchloch der Jurte, direkt in das kalte Licht der Sterne, und rief seinen Namen in die Nacht: Jochi! Was in unserer Zunge nichts anderes bedeutet als Gast. Er taufte ihn den Gast, weil er auf der Reise, im Chaos des Krieges zu ihnen gestoßen war. Doch Temüdschin drückte den Knaben an seine Brust, blickte seine Krieger mit Augen aus flüssigem Stahl an und sprach: Wer seine Herkunft anzweifelt, bezweifelt mein Schwert! Er akzeptierte Jochi als sein eigenes Fleisch und Blut. Seine Liebe zu Börte war größer als jeder Stolz der Steppe. Par Aghaba und Bulba Kahn stockte der Atem. Wer war dieser Mann? War er vielleicht wirklich von Himmels Gott Tengri selbst gesandt worden? Sie wussten es nicht. Ich bin Par Aghaba die Feder des Adlers und wenn der Skythen Greife ihre Flügel in der Steppe Höhen schwingen wird bald des Todes Lied erklingen. Par Aghaba und Bulba Kahn
Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn Par Aghaba und Bulba Kahn
Style of Music
Viking Folk Power Ballad, triumph, highly exciting, raw unplugged atmosphere, passionate female Sopran vocals, dramatic, emotional, 80-120 BPM, live recording style

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